15. Februar 2007. „Kassel, eine Stadt im magischen Licht“ - so heißt eine Ausstellung, die seit dem Wochenende im Rathaus von Bekirpasa, einem Stadtteil von Kassels türkischer Partnerstadt Izmit zu sehen ist. Auf großformatigen Bildern zeigen die drei Kasseler Fotografen Jörg Lantelmé, Heiko Meyer und Thomas Rosenthal magische Momente Kassels.
Unter großer Beteiligung der Bevölkerung eröffneten Bekirpasas Bürgermeister Abdullah Köktürk und Magistratsdirektor Martin Gille aus Kassel die Ausstellung, die dort bis Ende Februar zu sehen sein wird. An der Veranstaltung nahmen auch Kinder und Jugendliche sowie deren Betreuer aus dem nahe gelegenen Waisenhaus teil, das von Kasseler Architekten mit Spendengeldern aus Kassel und EU-Mitteln errichtet worden ist.
Neben der Bilderausstellung werden Dias sowie auch ein Film über Kassels Sehenswürdigkeiten gezeigt. Die Kasseler Ausstellung soll später in anderen öffentlichen Räumen Izmit präsentiert werden. Die Bilder selbst werden danach einen Platz in dem Kinder- und Waisenhaus erhalten.
Martin Gille nutze die Gelegenheit des Izmitbesuchs, um gemeinsam mit der Kasseler Sozialpädagogin Ute Zielinski vom Jugendamt Gespräche mit dem Leiter des Kinder- und Waisenhauses, Mehmet Akpinar, zu führen. Sie erörterten, ob künftig regelmäßige Kontakte stattfinden und ein Beratungsausschuss gebildet werden soll. Mehmet Akpinar wie auch Bürgermeister Köktürk erklärten sich bereit, unter Einbeziehung eines Vertreters des Kinderschutzbundes der Türkei diesen Beratungsausschuss zu bilden und jährlich einmal Gespräche zu führen.
In dem Kinder- und Waisenhaus, das sich in einem baulich zufriedenstellenden Zustand befindet, werden zur Zeit 112 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren in vierzehn Gruppen betreut. Drei sogenannte Mütter stehen für jede Gruppe im Schichtdienst zur Verfügung. Daneben gibt es pro Gruppe eine ausgebildete Erzieherin und eine Krankenschwester als Kontaktperson zu bei Bedarf zu rufenden Ärzten. Der Personalschlüssel von 1:2 sei, so Ute Zielinski, optimal. Neben der Gruppenbetreuung gibt es ehrenamtlich tätige Fachleute, die beispielsweise Musikerziehung, Malunterricht oder Computerkurse veranstalten sowie Englischunterricht erteilen.
Und noch ein Ergebnis brachte der Türkeibesuch von Gille: Der Vertreter von Oberbürgermeister Ibrahim Karaosmanoglu, Erkan Ayan, erklärte, man wolle das Angebot von Oberbürgermeister Bertram Hilgen vom Oktober 2006 aufgreifen, einen Expertenaustausch auf den Gebieten der Verkehrslenkung und der Verkehrsplanung verabreden. Dazu werde die Stadt Izmit in nächster Zeit ihrer deutschen Partnerstadt Kassel Vorschläge unterbreiten.
Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@stadt-kassel.de
Pressesprecher Hans-Jürgen Schweinsberg
Pressesprecherin Petra Bohnenkamp
Kassel und die Region im Internet:www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de
Die Pressestelle documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.