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documenta-Stadt Kassel

Stadt Kassel würdigt Künstler Harry Kramer

19. Februar 2007. Der Todestag des Künstlers und Hochschullehrers Harry Kramer jährt sich am 20. Februar 2007 zum 10. Mal. Als einen Menschen, dessen vielfältige Ausdrucksformen in Kassel nachhaltige Spuren hinterlassen haben, hat ihn Bürgermeister Thomas-Erik Junge gewürdigt. Vor allem durch die Künstlernekropole am Blauen See im Habichtswald, für die Künstlerinnen und Künstler schon zu Lebzeiten ihre Grabmale entwerfen, sei seine künstlerische Ideengebung auf Dauer präsent.

Schauspiel, Tanz und Puppenspiel waren die ersten Betätigungsfelder des 1925 in Lingen geborenen „Friseurs aus Lingen“, wie sich Kramer selbst oft bezeichnete. In den 50er und 60er Jahren fand er Beachtung mit der Entwicklung seines mechanischen Theaters und der sogenannten automobilen Skulpturen, mit denen unter anderem auch mehrere experimentelle Filme drehte. 1964 war er auf der documenta 3 mit seinen bewegten Objekten vertreten. Als Professor und Lehrer an der Kasseler Hochschule für bildende Künste, der heutigen Kunsthochschule Kassel, prägte er mehrere Studentengenerationen.

Ein umfangreicher Nachlass mit persönlichen Gegenständen, Originalkunstwerken und Archivalien zu seinem künstlerischen Schaffen befindet sich in Kassel im Harry Kramer Archiv, Im Aschrotthaus, Oberste Gasse 24, 34117 Kassel.



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