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documenta-Stadt Kassel

Kulturbahnhof Kassel: Vertrag mit Bahn kann unterzeichnet werden

12. April 2007. Noch in diesem Jahr soll mit dem Vorhaben „Eingangszone Kulturbahnhof Kassel“ begonnen werden, teilte jetzt Stadtbaurat Norbert Witte im städtischen Pressedienst mit. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung Mitte vergangenen Jahres auf der Grundlage des vorangegangenen Realisierungswettbewerbs dem Vorhaben zugestimmt habe, sei jetzt auch der Abschluss einer Vereinbarung mit der Grundstückseigentümerin, der Deutschen Bahn AG, in trockenen Tüchern.

Die Vertragspartner seien sich einig, so Witte, das angestrebte Ziel, die Eingangszone des Kulturbahnhofs aufzuwerten, nur durch eine enge partnerschaftliche Abstimmung und Kooperation zu erreichen. Der nach intensiven Verhandlungen erarbeitete Vertragsentwurf sei nun vom Magistrat beschlossen worden, so dass die Vereinbarung unterzeichnet werden könnte. Jetzt solle der Planungsauftrag für die Ausführungsplanung an den ersten Preisträger des Wettbewerbs erteilt werden. Die Stadt werde, so der Stadtbaurat, für die Neugestaltung neben kommunalen Eigenmitteln europäische und nationale Fördermittel einsetzen können.

Gegenwärtig werde die an den Platz angrenzende Straßenverkehrsanlage so wie im Wettbewerb vorgesehen umgebaut. Sie solle rechtzeitig zur documenta 12 fertig sein.

Witte wies darauf hin, dass der Hauptbahnhof mit der Eröffnung des ICE-Bahnhofs- Kassel Wilhelmshöhe seine wesentlichen bahnspezifischen Nutzungen verloren habe. Durch die Umwandlung zum Kulturbahnhof habe er seit 1995 neue Funktionen erhalten, die noch gestärkt werden müssten. Deshalb planten die Stadt und die DB Station&Service eine stadtgestalterische Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes, mit der nach der documenta endgültig begonnen werde. Der Realisierungswettbewerb „Platz am Kulturbahnhof“ habe als ersten Preisträger die Arbeitsgemeinschaft Büro Lützow 7 mit Ortner+Ortner (beide Berlin) und Michael Volpert (Kassel) festgestellt.

Ursprünglich sei der Umbau im direkten Anschluss an dem mit erheblichen Eingriffen an den Bahnhofsvorplatz und dem gesamten Bahnhofsbereich verbundenen Neubau der RegioTram-Trasse vorgesehen wesen. Dies habe sich allerdings durch die Vertragsverhandlungen mit der Bahn AG verzögert.



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