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documenta-Stadt Kassel

Weichenstellung beim Vorhaben Multifunktionshalle

05. Juni 2007. Über eine geplante Weichenstellung beim Bauvorhaben Multifunktionshalle haben Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Stadtbaurat Norbert Witte heute in einer Pressekonferenz berichtet. Sie teilten dabei mit, dass vom ursprüngliche Ziel, in der Stadtverordnetenversammlung am 2. Juli die Beschlussfassungen zur Multifunktionshalle als Gesamtpaket von Bebauungsplan und Vertragswerken einzubringen, abgewichen werde. „Wir werden dieses Paket jetzt aufschnüren und zunächst den Bebauungsplan Giesewiesen der Stadtverordnetenversammlung vorlegen. Die Vertragswerke mit dem Investor, darunter der städtebauliche Vertrag und der Erbbaurechtsvertrag sowie eine Reihe von Verträgen zwischen der Stadt Kassel und den zwei Kleingartenvereinen sowie einzelnen Parzellenbesitzern wird eingebracht, wenn der Investor HBM sein Finanzierungskonzept stehen hat. Wir gehen dabei arbeitsteilig vor, wie es im bisherigen Verfahren war: Die Stadt Kassel sorgt für das Baurecht und HBM für die Finanzierung der Multifunktionshalle“, sagte OB Hilgen.

Er betonte dabei, das die Stadt den Investor in jeder Hinsicht bei seinem Part unterstütze, soweit das für die Stadt möglich sei. Für die Finanzierung müsse HBM allerdings allein sorgen.

Wenn die Stadtverordnetenversammlung den Bebauungsplan am 2. Juli beschließe und damit der notwendige Satzungsbeschluss für das Projekt vorliege, trete dieser aber erst in Kraft, wenn der zweite Teil des Gesamtpakets mit den Verträgen beschlossen sei.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, an dem die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv und engagiert mitgewirkt haben. Die Stadt hat, wenn am 2. Juli die Stadtverordnetenversammlung den Bebauungsplan beschließen sollte, von ihrer Seite alle Voraussetzungen geschaffen, damit das Projekt Multifunktionshalle am Ende in die Realität umgesetzt werden kann“, sagten OB Hilgen und Stadtbaurat Witte.

Oberbürgermeister Hilgen erklärte, dass er im ständigen Kontakt und guten Einvernehmen mit dem Investor HBM stehe. „Was wir als Stadt tun können, haben wir für den Investor möglich gemacht. Am Ende aber wird die Verantwortung für den Bau der Multifunktionshalle beim Investor liegen“.

Hilgen stellte in diesem Zusammenhang klar, dass es zwar keinen konkreten Termin gebe, aber spätestens nach der Sommerpause Klarheit über die Finanzierung der Halle seitens des Investors vorliegen muss. „Sonst besteht die Gefahr, dass das Projekt gefährdet und nicht mehr zu realisieren ist.“ Er werde sich zudem in Kürze mit dem Eigentümer des Salzmannkomplexes in Bettenhausen treffen, der mit seiner Rosco-Gruppe vorgeschlagen habe, eine Multifunktionshalle auf dem Salzmann-Gelände zu errichten, wenn sich das Projekt auf den Giesewiesen nicht realisieren lasse. „Ich halte das für eine prüfenswerte Variante“, erklärte OB Hilgen abschließend.



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