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documenta-Stadt Kassel

Erneut Fördermittel zur Verbesserung der Beschäftigungschancen bewilligt

18. Juli 2007. Auch im fünften Förderzeitraum (mit einer Laufzeit bis 30. Juni 2008) wird Kassel Mittel aus dem Förderprogramm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" (LOS) erhalten. Aus diesem Bundesmodellprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) stehen für ein Jahr 190.000 Euro für die beiden Fördergebiete Nordstadt und Oberzwehren zur Verfügung, teilte Stadträtin Anne Janz im städtischen Pressedienst mit.

Im vergangenen Jahr konnten unter Federführung des Jugendamtes - Lokale Koordinationsstelle LOS - 17 sogenannte Mikroprojekte zur Verbesserung der Beschäftigungschancen und zur sozialen und beruflichen Integration von arbeitslosen Menschen in der Nordstadt und in Brückenhof/Mattenberg durchgeführt werden. Gefördert wurden zum Beispiel das Sportcamp Brückenhof, Maßnahmen zur Verbesserung der Englischkenntnisse von Migranten, die Ausbildung von Projektassistentinnen und Projektassistenten in einer Keramikwerkstatt, zwei Netzwerkkonferenzen zum Thema „Übergang von der Schule in den Beruf“ sowie Existenzgründungsberatung. Diese bisherige erfolgreiche Arbeit werde durch die Anschlussfinanzierung anerkannt und gestärkt, meinte Janz. Ab sofort könnten Anträge für neue Mikroprojekte gestellt werden. Neben den bisherigen Akteuren würden für den neuen Förderzeitraum ausdrücklich neue Kooperationspartnerinnen und -partner zur Durchführung von Mikroprojekten ermutigt, führte die Stadträtin weiter aus. LOS richte sich direkt an die Bewohnerinnen und Bewohner und Initiativen der Gebiete, die gemeinsam an der Lösung der sozialen Probleme arbeiteten. Durch die Projektförderung solle die Eigeninitiative von Menschen, die durch Arbeitslosigkeit betroffen sind, unterstützt werden. Auch lokale Akteure wie Initiativen, Vereine, Genossenschaften, aber auch Einzelpersonen (zum Beispiel bei Existenzgründungen), die bisher wenig oder keine Erfahrungen mit der Förderung aus Mitteln des Bundes oder der Europäischen Union hätten, könnten Anträge für Mikroprojekte stellen.

Die Anträge müssen bis zum 17. August bei der Lokalen Koordinierungsstelle Kassel eingegangen sein. Näheres zum Antragsverfahren findet man unter www.los-kassel.de. Auf dieser Internetseite gibt es auch Informationen über LOS in Kassel und über die Projekte, die in den vergangenen Förderzeiträumen durchgeführt wurden. Bei Fragen zur Antragstellung beantwortet die Lokale Koordinierungsstelle Kassel, Gabriela Pohle, Telefon 7 87-50 17, oder Thomas Reuting, Telefon 05 61/8 61 68 62.



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