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documenta-Stadt Kassel

GWG baut 20 Fotovoltaikanlagen bis 2012

21. August 2007. Die Stadt Kassel und die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel (GWG) haben einen Sieben-Jahres-Plan verabschiedet, der den Bau von 20 Fotovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden bis zum Jahr 2013 vorsieht.

Die geplante Kapazität der Anlagen entspricht einer Jahresstromproduktion von rund 575.000 Kilowattstunden (kWh/a) und deckt den jährlichen Energiebedarf von zirka 177 Haushalten.

Die GWG (639 Kilowatt-Peak (kWp) wird in 2013 somit gemeinsam mit dem Landkreis Kassel (derzeit 886 kWp) größter Betreiber von Fotovoltaikanlagen in Nordhessen sein.

Mit den vorgesehenen Anlagen wird auch das erklärte Ziel von Oberbürgermeister Bertram Hilgen unterstützt, der zur Verringerung von Schadstoffen in der Luft und weiteren Gründen des Umweltschutzes gefordert hatte, die Anwendung von erneuerbaren Energien im Stadtbild sichtbar werden zu lassen.

„Mit dem Bau der Anlagen wollen wir dazu beitragen, dass die Luftschadstoffe im Kasseler Becken reduziert werden. Die Ökobilanz kann sich sehen lassen. So werden allein 403.000 Kilogramm Kohlendioxid vermieden, die von 57 Hektar Wald gebunden werden müssten, was einer Fläche von etwa 114 Fußballfeldern entspricht“, sagte Hilgen.

In 2006 sind die Max-Eyth-/Oskar-von-Miller- und die Elisabeth-Knipping-Schule mit Fotovoltaikanlagen ausgerüstet worden.

Die Georg-August-Zinn-Schule, die Walter-Hecker-Schule und die Grundschule am Jungfernkopf sind die Standorte für Fotovoltaikanlagen, die in diesem Jahr installiert werden.

Im kommenden Jahr sind dann die Alexander-Schmorell- und die Mönchebergschule sowie das Goethegymnasium II dran. Die Investitionssumme für das gesamte Vorhaben mit 20 Solaranlagen bezifferte der Geschäftsführer der GWG, Peter Ley, auf 3,34 Millionen Euro. In diesem und kommenden Jahr sind 900.000 Euro für den Bau der Anlagen eingeplant.

Mit der GWG hat die Stadt Kassel einen geübten Partner zur Seite, der bereits seit Jahren Ressourcen sparende und erneuerbare Energien in seinen Gebäuden einsetzt und damit schon Preise, wie den Solararchitekturpreis im Jahr 2005, gewonnen hat.

„Wir unterstützen mit diesen Baumaßnahmen auch das örtliche Handwerk, denn die erforderlichen Arbeiten werden, soweit möglich, an regionale Firmen vergeben“, so Ley abschließend.



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