Stadt Kassel Logo Internet

Button: Drucken Seite drucken


documenta-Stadt Kassel

Magistrat beschließt Projekte für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf

10. September 2007. Der Magistrat hat jetzt beschlossen, im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt“ Programme durchzuführen. Es handelt sich um einen Gesprächskreis zur Förderung der Integration von türkischen Müttern, das Übergangsmanagement Schule/Beruf, die Integration von jungen Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt durch Förderung im Elternhaus und ein Projekt zur Förderung der lokalen Ökonomie. Dieser Beschluss wird der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung zugeleitet.

Die Stadt Kassel realisiert im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt“ in der Kasseler Nordstadt Projekte für einen nachhaltige Stadtteilentwicklung. Erstmalig bestand Ende 2006 im Programm „Soziale Stadt“ die Möglichkeit, auch für Maßnahmen in Bereichen Soziales, Ökologie, Kultur und Bildung Projekte zur Förderung anzumelden.

Im Gesprächskreis zur Förderung der Integration von türkischen Müttern soll die Zielgruppe die Möglichkeit haben, sich über ihre Situation und ihre Probleme auszutauschen. Zielsetzung ist die Verbesserung der sozialen Integration und das Kennen lernen des deutschen Sozialsystems sowie von Netzwerken, so dass die Teilnehmerinnen ihre Angelegenheiten ohne fremde Hilfe erledigen können.

Beim Übergangsmanagement Schule/Beruf sind die Stärkung der persönlichen Voraussetzung, eine positive Lebenseinstellung sowie die Verbesserung der Chancen am Arbeitsmarkt für junge Menschen Ziel des Projektes.

Zur Förderung der Arbeitsmarktchancen soziokulturell benachteiligter Bevölkerungsgruppen soll in dem Projekt „Integration auf dem Arbeitsmarkt von jungen Migrantinnen durch Förderung im Elternhaus“ eine modellhafte Maßnahme zur Qualifizierung und Beratung für Eltern mit Migrationshintergrund wohnungsnah in der Nordstadt durchgeführt werden. Durch Informationen und Schulung der Elterngeneration sollen die Chancen der nachwachsenden Generation auf eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe und insbesondere auf die Integration in den Arbeitsmarkt verbessert werden.

„Lokale Ökonomie“ ist ein Projekt, in dessen Rahmen ein Beratungsbüro beziehungsweise Beratungsnetz für Belange der Lokalen Ökonomie aufgebaut werden soll. Das Beratungs- und Coachingangebot soll kleine und mittlere Unternehmen - unabhängig von der Branche und der kulturellen Zugehörigkeit der Geschäftsinhaber - im Stadtteil Nord und Wesertor in betriebswirtschaftlichen Fragen unterstützten und fördern. Das Projekt beschäftigt sich mit den sozialen, finanziellen und betrieblichen Fragestellungen und stabilisiert und sichert die Betriebe in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit. Neben der individuellen Beratung, Begleitung und Unterstützung der Betriebe sollen in Kooperation mit den betroffenen Betrieben und Gremien soziokulturelle und ökonomische Gesamtstrategien entwickelt werden, die die Stadtteile stärker in den Blick nehmen.



Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel

Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@stadt-kassel.de

Pressesprecher Hans-Jürgen Schweinsberg
Pressesprecherin Petra Bohnenkamp

Kassel und die Region im Internet:www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de

presse-service.de Die Pressestelle documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.


Seite schließen