13. September 2007. Für den Verkehr freigegeben haben am heutigen Donnerstag Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Stadtbaurat Norbert Witte die Sandershäuser Straße, die in knapp 13 Monaten vollständig umgebaut wurde.
Im Rahmen des Europäischen Förderprogramms URBAN II wurden neue Netzanschlüsse innerhalb des bestehenden Radwegenetzes hergestellt, die vorhandenen Radwegeflächen verbreitert, der ruhende Verkehr neu geordnet, der Straßenraum durch Baumstandorte, Entsiegelung und Begrünung des ehemaligen Industriestammgleises gegliedert. Damit, so Oberbürgermeister Hilgen, sei ein stark vernachlässigter und überwiegend industriell beziehungsweise gewerblich genutztes Quartier aufgewertet worden. Die Neugestaltung habe das Ziel, die vorhandenen gewerblichen Standorte zu erhalten beziehungsweise zu sichern, die Ansiedlung weiterer gewerblicher Betriebe zu fördern und somit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Hinzu komme eine wesentliche ökologische Verbesserung im Bereich der heute genutzten Verkehrsflächen, ergänzte Stadtbaurat Norbert Witte.
Bei dem Umbau der insgesamt 1,2 Kilometer langen Straße legte das verantwortliche Straßenverkehrsamt besonderen Wert darauf, dass der Verkehr und die zahlreichen Gewerbebetriebe durch die Baumaßnahme so wenig wie möglich beeinträchtigt wurden. Neben der Straße wurde auch die Lossebrücke saniert und instand gesetzt sowie Gas-, Wasser- und Stromleitungen der Städtischen Werke erneuert. Die Kanalisation war bereits im Vorjahr in erheblichem Umfang saniert worden. Der Umbau kostete insgesamt rund 3,1 Millionen Euro. Davon musste die Stadt als Eigenmittel knapp 700.000 Euro übernehmen.
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