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documenta-Stadt Kassel

Höherer Zuschuss für die Jüdische Gemeinde Kassel

20. September 2007. Die Jüdische Gemeinde Kassel ist in den vergangenen Jahren zur zweitgrößten jüdischen Gemeinde in Hessen angewachsen. Zur Stabilisierung ihrer Finanzsituation erhält die Jüdische Gemeinde Kassel im Jahr 2007 zusätzlich zu den bisher bewilligten und geleisteten Zuwendungen eine Zahlung in Höhe von 56.000 Euro von der Stadt Kassel.

Ab dem Jahr 2008 erhöht die Stadt die Zuschusshöhe von derzeit 10.000 Euro auf 60.000 Euro jährlich. Das hat, wie Bürgermeister Thomas-Erik Junge im städtischen Pressedienst mitteilte, der Magistrat jetzt beschlossen. Die Erhöhung des Zuschusses ab dem Jahr 2008 erfolge vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltes durch die Aufsichtsbehörde.

Die Arbeit der Jüdischen Gemeinde, die eine besondere historische Bedeutung habe, solle durch die Aufstockung der Zuwendungen eine dauerhafte und nachhaltige Absicherung erfahren, erläuterte Bürgermeister Junge.

Im Zusammenhang mit der Anhebung der regelmäßigen Fördersumme habe ein neutraler Sachverständiger die finanzielle Situation der Jüdischen Gemeinde überprüft.



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