12. März 2008. „Dies ist ein guter Tag für Kassel und die Region!“ Mit diesen Worten kommentierte Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zum Weiterbau der A 44.
Hilgen erklärte im städtischen Pressedienst, der Lückenschluss zwischen Nordhessen und Thüringen habe große infrastrukturelle Bedeutung für Nordhessen. Von der durchgängigen Autobahn zwischen Kassel und Eisenach erwarte er für die viele Jahre benachteiligte Region spürbare wirtschaftliche Impulse. Gerade im Zuge des Zusammenwachsens Europas und dem damit einhergehenden Wettbewerb der Regionen sei die Autobahn von Kassel nach Thüringen neben dem Bau des Flughafens Kassel-Calden ein wichtiges Pfund beim Ansiedeln von Unternehmen und der Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Er hoffe, so Hilgen weiter, dass nun schnell der Bau der A 44 fortgesetzt werde, damit auch die Menschen an der Bundesstraße 7 endlich die längst fällige Entlastung vom Kfz-Verkehr erfahren könnten. Gleichzeitig forderte der Kasseler Oberbürgermeister den Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) auf, auf weitere Klagen gegen die Autobahn zu verzichten. Das Land solle im Gegenzug alles tun, um die Belange des Naturschutzes bei dem Weiterbau der Autobahn zu berücksichtigen.
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