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documenta-Stadt Kassel

Neues Kunstwerk für Künstlernekropole

26. März 2009. Als neuen Beitrag zur Künstlernekropole hat der Künstler Gunter Demnig ein Grabkunstwerk als hydraulische Skulptur aus Corten-Stahl entworfen. Das teilte Bürgermeister und Kulturdezernent Thomas-Erik Junge mit. Das 1,80 Meter hohe Grabmal soll später mit der Urne mit Hilfe eines beweglichen inneren „Schwimmers“ in der äußeren Wanne auf 1,10 Meter abgesenkt werden. Die Skulptur steht auf einem fünfeckigen Sockel aus rotem Sandstein, umgeben von einem spiralförmigen Basaltring mit fünf Metern Durchmesser.

Gunter Demnig wurde 1947 in Berlin geboren. Er studierte Kunstpädagogik und Industrie-Design an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und an der Kunsthochschule Kassel. In der Zeit von 1980 bis 1985 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter von Harry Kramer - dem Initiator der Künstlernekropole. Bekannt wurde Gunter Demnig durch seine „Stolpersteine“, die in vielen Städten im In- und Ausland an die Deportation jüdischer Bürger in der Zeit des Nationalsozialismus erinnern.



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