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documenta-Stadt Kassel

Städte treffen sich in Kassel wegen Bahn AG

01. September 2009. Noch in diesem Monat soll in Kassel eine Anrainerkonferenz der Städte und Regionen stattfinden, die von der weiteren Ausdünnung der Verbindungen auf der Mitte-Deutschland-Schienenverbindung betroffen sind. Oberbürgermeister Bertram Hilgen erklärte im städtischen Pressedienst, die Pläne der Deutschen Bahn AG, ab Dezember weitere Fahrplanänderungen auf dieser Verbindung vorzunehmen, seien nicht nur für die Stadt Kassel und die gesamte nordhessische Region von großem Nachteil, sondern hätten auch negative Auswirkungen für andere Städte an dieser Schienenverbindung zwischen Dortmund, Paderborn, Eisenach, Erfurt und Chemnitz.

Aus diesem Grund habe er Kontakt mit den Städten an dieser Verbindung aufgenommen und zu einer Anrainerkonferenz am 24. September nach Kassel eingeladen. Schon jetzt zeige sich eine großartige Resonanz auf seine Initiative hin. Bei dieser Konferenz wolle man neben dem Erfahrungsaustausch eine Resolution verabschieden, die sich gegen eine weitere Schwächung der Verbindungsqualität Kassel-Paderborn/Hamm/Dortmund/Bochum sowie Kassel-Eisenach/Gotha/Erfurt/Weimar/Chemnitz ausspreche. Es sei zu befürchten, dass durch eine Änderung nicht nur weniger Züge auf dieser Strecke eingesetzt würden, sondern außerdem Fahrzeitverlängerungen bis zu einer Stunde entstünden.

„Für die Einwohnerinnen und Einwohner Kassels sowie für die heimische Wirtschaft ist eine optimale Verkehrsanbindung ein wesentlicher Standortfaktor“, so Hilgen weiter. Aus diesem Grunde müsse man sich gegen die geplante Ausdünnung der Mitte-Deutschland-Schienenverbindung bei der Deutschen Bahn mit allem Nachdruck zur Wehr setzen. „Bereits in den vergangenen Jahren hat die Deutsche Bahn die Mitte-Deutschland-Schienenverbindung ausgedünnt. Damit reicht es jetzt!“, meinte Hilgen abschließend.



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