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documenta-Stadt Kassel

Hilgen: Museum für Sepulkralkultur hat bundesweite Bedeutung

30. Oktober 2009. Als „hanebüchen und nicht nachvollziehbar“ hat Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen die Forderung nach Streichung des Bundeszuschusses für das Kasseler Museum für Sepulkralkultur bezeichnet. Im städtischen Pressedienst erklärte Hilgen am Freitag, wer eine solche Forderung erhebe, wisse nichts von der bundesweiten Bedeutung und Ausstrahlung der Kasseler Kultureinrichtung. „Das Museum für Sepulkralkultur ist eine hervorragende Institution, die auch weiterhin vom Bund gefördert werden muss“, meinte der OB. Es gebe für den Bund überhaupt keine nachvollziehbaren Gründe, die Förderung einzustellen.

Das Museum auf dem Weinberg sei in seiner beinahe weltweiten Einzigartigkeit in bedeutender Bestandteil der Kulturlandschaft Deutschland. Rund 20.000 Menschen aus dem In- und Ausland besuchten jedes Jahr das Museum, das die Stadt Kassel seit 2009 jährlich mit 40.000 Euro fördere. Die ursprüngliche Förderung von 10.000 Euro habe die Stadt mit der Maßgabe erhöht, dass die Bundeszuschüsse nicht wegfielen, erklärte der Oberbürgermeister. Und auch schon bei der Gründung des Museums habe sich die Stadt Kassel trotz enger finanzieller Spielräume mit der Bereitstellung des Grundstücks in Millionenhöhe engagiert.

Hilgen forderte die Kasseler FDP-Bundestagsabgeordnete Dyckmans auf, auf ihren Parteifreund einzuwirken, damit dieser seinen unsachlichen Vorschlag, die Bundeszuschüsse für das Museum für Sepulkralkultur zu streichen, nicht nur überdenke, sondern zurückziehe.



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