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documenta-Stadt Kassel

Geld für Friedrich-Ebert-Straße

25. November 2009. „Das ist eine gute Nachricht für das Quartier Friedrich-Ebert-Straße!“ freute sich Stadtbaurat Norbert Witte im städtischen Pressedienst über 763.000,00 Euro, die die Stadt Kassel aus dem Städtebauförderungsprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ vom Land und vom Bund erhält. „Diese Mittel erhalten wir aber nur, wenn wir selbst noch diese Summe auf eine Million Euro aufstocken“, erläuterte Witte weiter.

Das neu bewilligte Geld kann nun in konkrete Bauprojekte investiert werden. Es wird in den Straßenbau im Rahmen der sogenannten Wohnumweltverbesserung fließen. Mit ihm werden Gehwege (Boulevard und Promenade) sowie der Parkstreifen umgestaltet.

Insgesamt hatte die Stadt für vier Projekte Geld beantragt. So für zwei private Modernisierungsmaßnahmen von Gewerbeflächen in der Friedrich-Ebert-Straße und der Goethestraße sowie für die Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Karl-Marx-Platz und Bebelplatz sowie für die Umgestaltung der Goethestraße und Germaniastraße zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Herkulesstraße. Witte wies darauf hin, dass die beiden privaten Modernisierungsmaßnahmen bereits jetzt zeigten, dass die Nachfrage nach Gewerbeflächen erkennbar steige. Ohne diese Nachfrage würde sich die Modernisierung im übrigen auch nicht lohnen.

Die jetzt bewilligten Fördermittel müssten übrigens nicht sofort ausgegeben werden, sondern könnten auch zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam mit Fördermitteln der kommenden Jahre investiert werden, erläuterte der Stadtbaurat. „Die Stadt hat zwar nicht soviel bekommen, wie beantragt wurde, aber mit dem Förderbescheid gibt es eine gute finanzielle Grundlage für die weitere Entwicklung des Quartiers“, meinte Witte. Mit der neuerlichen Zuwendung liege die Stadt Kassel weit vor allen anderen geförderten Kommunen. Und auch in den kommenden Jahren bis zum Ende des Programms 2015 werde man jährlich einen Förderantrag für das Quartier Friedrich-Ebert-Straße stellen.



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