29. Januar 2010. Zur Verbesserung der Qualität des Buga-Sees sind umfangreiche Fällarbeiten erforderlich. Ziel ist es, freie Korridore zu schaffen, damit der Wind aus Südwest die Wasserflächen erreicht und somit die Bekämpfung der Blaualgen unterstützt. Wie das Umwelt- und Gartenamt im städtischen Pressedienst mitteilt, hat sich der Gehölzgürtel um den See im Laufe von Jahrzehnten so stark entwickelt, dass eine Umwälzung des Wassers durch Windeinfluss kaum noch stattfindet. Dies begünstigt die Lebensbedingungen der für Badegäste gefährlichen Blaualgen. Die vorgesehenen Fällungen von Weiden, Erlen und deren Stockausschlägen sind ein wesentlicher Baustein aus dem vom Umwelt- und Gartenamt beauftragten limnologischen Gutachten zur Verbesserung der Wasserqualität des Buga-Sees.
Gefällt werden Weichholzbestände aus Weiden, Pappeln und Erlen, sowie deren Stockausschläge. Im Zuge der Maßnahmen werden auch stark vorgeschädigte Gehölzbestände, insbesondere im Bereich des FKK-Geländes, gefällt, um die Verkehrssicherheit für die Badegäste und Fuldaauenbesucher sicherzustellen. Die erforderlichen Maßnahmen sind mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und beginnen in der ersten Februarwoche mit städtischem Fachpersonal.
Das Umwelt- und Gartenamt bittet um Verständnis, dass bei den Fällarbeiten Wegeteilstücke gesperrt werden müssen und durch den Einsatz von Großmaschinen Verkehrsbeeinträchtigungen entstehen können.
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