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documenta-Stadt Kassel

Büchels "Pausenraum" dauerhaft für Kassel gesichert

04. Mai 2010.

Dass Kassel eine Stadt der zeitgenössischen Kunst - auch zwischen den documenta-Ausstellungen - ist, darauf hat Oberbürgermeister Bertram Hilgen am Dienstag in Kassel hingewiesen. Hilgen, der gemeinsam mit dem Direktor der Kunsthalle Fridericianum, Rein Wolfs, und der Leiterin der Neuen Galerie, Marianne Heinz, sowie Anna Helwing von der Galerie Hauser & Wirth eine bedeutende Schenkung des Schweizer Künstlers Christoph Büchel vorstellte, erklärte dazu: „Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, einen Teil der Büchel-Ausstellung „Deutsche Grammatik“ vom Herbst 2008 für Kassel dauerhaft zu erhalten.“ Das Hausmeisterbüro mit dem Titel Pausenraum habe der Künstler jetzt den Städtischen Kunstsammlungen als Schenkung übereignet.

 

Hilgen dankte in diesem Zusammenhang dem Leiter der Kunsthalle Fridericianum, Rein Wolfs, sowie documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld für ihren Einsatz, dieses Kunstwerk für die documenta-Stadt zu bewahren. Ebenfalls dankte der Oberbürgermeister dem Künstler Christoph Büchel für das großzügige Geschenk, das zunächst im Fridericianum bleiben werde.

 

Von September 2010 bis Dezember 2011 wird die Installation Pausenraum jeweils zu den regulären Öffnungszeiten der Kunsthalle Fridericianum auf Anfrage zugänglich sein.

 

"Büchels Pausenraum ist das schlafende Gedächtnis des musealen Raumes. Er macht die verborgenen Strukturen Kasseler Museumsgeschichte sichtbar und evoziert gleichermaßen einen real wirkenden, aber fiktiven menschlichen Charakter“, erklärte Rein Wolfs. „Der Pausenraum ist beispielhaft für Christoph Büchels künstlerische Praxis und markiert inmitten einer Sammlung das Moment, in dem die Frage, was Kunst ist und was nicht, manifest wird."

 

Oberbürgermeister Hilgen unterstrich das Engagement der Stadt Kassel für die moderne bzw. zeitgenössische Kunst. „Wir engagieren uns aber nicht nur für die documenta, sondern tragen finanziell maßgeblich dazu bei, dass die Kunsthalle Fridericianum unter Rein Wolfs national und international vielbeachtete Ausstellungen zeigen kann.“ Außerdem wende die Stadt Jahr für Jahr einen sechsstelligen Betrag zum Ankauf moderner Kunst auf.

 

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Büchels "Pausenraum"

Foto: Harry Soremski

Büchel-Schenkung

Oberbürgermeister Bertram Hilgen (im Bild rechts) stellte gemeinsam mit dem Direktor der Kunsthalle Fridericianum, Rein Wolfs, die Schenkung vor. Foto: Harry Soremski



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