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documenta-Stadt Kassel

Lokales Bündnis Kassel veranstaltet ein Stadtgespräch zum Thema Familienfreundlichkeit

11. Juni 2010. Anlässlich des Internationalen Tags der Familie macht das „Lokale Bündnis für Familie Kassel“ am Dienstag, 15. Juni, von 19 bis 21 Uhr im Bürgersaal des Rathauses mit einem Stadtgespräch auf die Bedeutung von Familienfreundlichkeit für Kassel aufmerksam. Damit beteiligt man sich am bundesweiten Aktionstag der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“, die in diesem Jahr unter dem Motto „Wir gewinnen mit Familie“ den Standortfaktor Familienfreundlichkeit in den Mittelpunkt stellen.

Vorgestellt und diskutiert werden beim Stadtgespräch zentrale Ergebnisse einer Befragung von Kasseler Familien zur Familienfreundlichkeit ihrer Stadt. Das Lokale Bündnis Kassel wollte im Vorfeld genau wissen: Was wünschen sich Kasseler Familien, womit sind sie zufrieden oder unzufrieden? Die Ergebnisse, Wünsche und Anregungen sollen nun gemeinsam mit Eltern, Familien, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung, der Wohnungsbauwirtschaft und der Industrie- und Handelskammer erörtert werden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der von WDR-Moderatorin Susanne Wieseler moderierten Veranstaltung sind Stadträtin Anne Janz, Stadtrat Dr. Joachim Lohse, Karsten Kunz ( Vorsitzender des Gesamtelternbeirats der städtischen Kindertagesstätten), Bettina Malorny (Kinderbeauftragte der Stadt Kassel), Karin Stemmer (Vereinigte Wohnstätten 1889 e.G.), Thomas Wick (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement) und Dr. Roswitha Wöllenstein (Industrie- und Handelskammer Kassel).

Wie in Kassel beteiligen sich deutschlandweit Hunderte der mehr als 600 Lokalen Bündnisse für Familien am Aktionstag. In diesem Jahr zeigen die Bündnisse: Ihre Standorte gewinnen mit Familie und den Angeboten der Lokalen Bündnisse. Kinderbetreuung, Information und Beratung, familienunterstützende Dienstleistungen und familienbewusste Personalpolitik sind nicht nur für die Familien selbst ein großes Plus. Von Familienfreundlichkeit profitieren auch Städte, Gemeinden, Regionen und Unternehmen. Sie werden dadurch für Fachkräfte attraktiver. Das ist gerade angesichts des demografischen Wandels ein wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Städte und Regionen.

Wie sich Familienfreundlichkeit auf Kommunen und Unternehmen auswirkt und welche Rolle den Lokalen Bündnissen für Familie dabei zukommt, zeigt der „Monitor Familienforschung“ des Bundesfamilienministeriums in seiner Aprilausgabe. Demnach hat die Arbeit der Lokalen Bündnisse entscheidend dazu beigetragen, Familienbewusstsein auf regionaler und betrieblicher Ebene zu verankern und die Grundlage für familienfreundliche Maßnahmen und Projekte zu schaffen. Auf diese Weise können letztendlich Unternehmen und Kommunen den Fachkräftemangel und die demografische Entwicklung besser bewältigen.

Das Lokale Bündnis in Kassel hat darüber hinaus einen „Familientag“ Ende August 2010 geplant. Projekte, Organisationen, Vereine können sich dort mit ihren Aktivitäten und Angeboten vorstellen. Ein buntes Rahmenprogramm mit Spiel und Spaß für Groß und Klein wird diesen Familientag abrunden.

Weitere Informationen zum Lokalen Bündnis für Familie in Kassel gibt es im Rathaus bei Katja Schöne (Tel.: 0561-787-4072 , E-Mail: katja.schoene@stadt-kassel.de) oder Ute Zielinski (Tel.: 0561-787-5147, E-Mail: ute.zielinski@stadt-kassel.de). Weitere Informationen zum Aktionstag sind unter www.aktionstag2010.de zu finden.

Hintergrund Die Initiative Lokale Bündnisse für Familie wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, Akteurinnen und Akteure mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Derzeit engagieren sich mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter 5.000 Unternehmen, in rund 5.200 Projekten. 607 Bündnisse sind in der Initiative bereits aktiv.

In den Kreisen, Städten und Gemeinden mit einem Lokalen Bündnis leben mehr als 54 Millionen Menschen. Das Bundesfamilienministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Servicestelle wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Pressekontakt: Tina Beck, Medienbüro (Tel.: 030 / 2301 805-42); Lokale Bündnisse für Familie (Tel.: 030 / 201 805-77), E-Mail: medienbuero@lokale-buendnisse-fuer-familie.de



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