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documenta-Stadt Kassel

„Runden Tisch der Religionen“ am 8. Juli

01. Juli 2010. Oberbürgermeister Bertram Hilgen hat die Vertreterinnen und Vertreter und verschiedenen Religions- und Glaubensgemeinschaften, die innerhalb der Stadt Kassel tätig sind, zum 2. Treffen des Runden Tisches der Religionen am 8. Juli im Rathaus eingeladen.

Mit dieser Einladung will er gemeinsam mit den Religions- und Glaubensgemeinschaften den Dialog und die konstruktive Atmosphäre des ersten Treffens fortsetzen und diese zur Tradition für die weiteren Treffen gründen.

Eingeladen wurden über 50 Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Religions- und Glaubensgemeinschaften. Neben den beiden großen christlichen Kirchen und der Jüdischen Gemeinde sind auch verschiedene muslimische Glaubensgemeinschaften eingeladen.

Da es außerdem auch eine Vielfalt an speziell ausgeprägten Glaubensgemeinschaften, wie zum Beispiel die Orthodoxen Gemeinschaften in Kassel gibt, wurden auch diese nicht vergessen und erhielten ebenfalls eine Einladung. Eine repräsentative Zusammensetzung soll damit gewährleistet sein.

Nach einem Grußwort des Vorsitzenden des Ausländerbeirates, Kamil Saygin, wird Oberbürgermeister Bertram Hilgen über den aktuellen Stand der Integrationsarbeit in Kassel berichten. Des Weiteren sollen Überlegungen zum Selbstverständnis, den Zielen sowie der Selbstorganisation des Runden Tisches der Religionen verabredet werden.

"In allen Religionen gibt es die Aufforderung zur Mitmenschlichkeit und zum Frieden, zur Achtung der Würde des einzelnen Menschen und zur Bewahrung der Schöpfung. Die gemeinsame Botschaft des Friedens, der Toleranz und der gegenseitigen Achtung zu fördern und in unserer Stadt wirksam werden zu lassen, kann eine wesentliche Aufgabe des Runden Tisches der Religionen sein", so OB Hilgen. Der Dialog der Religionsgemeinschaften über Sitten, Gebräuche und Traditionen, die Möglichkeit einander in Gottesdiensten zu besuchen und vielfältige Begegnungen, um einander besser kennen zu lernen, um mögliche Vorurteile abzubauen, kann ein weiteres Ziel des Runden Tisches sein. Dazu gehört auch die Überlegung, dass möglichen Gefährdungen des Miteinanders der Ethnien und Religionsgemeinschaften präventiv begegnet werden kann.

Der Runde Tisch der Religionen soll eine feste Einrichtung in der Stadt Kassel werden, so OB Hilgen abschließend.



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