09. September 2010. In diesen Tagen finden viele Rothenditmolderinnen und Rothenditmolder eine bunte Karte in ihren Briefkästen. Das sind die Einladungen zur Veranstaltung „Wir reden mit - unser Stadtteil Rothenditmold“, die am Samstag, 18. September, von 10 bis 15 Uhr in der Valentin-Traudt-Schule in der Wolfhager Straße stattfinden wird.
Eingeladen sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils, die ihre Anliegen und Probleme oder Ideen für die weitere Entwicklung von Rothenditmold einbringen wollen. Wer Interesse hat, kann in verschiedenen Arbeitsgruppen ins Gespräch kommen. Unter anderem soll es um die Fragen gehen: Was macht gutes Zusammenleben in Rothenditmold aus? Was bietet Rothenditmold für Familien? Wie kann sich das ehemalige Henschelgelände entwickeln? Auch für die Kinder und die Jugendlichen wird es Angebote geben, bei denen sie ihre Wünsche äußern und sich beteiligen können.
In der Mittagspause ist ein Rothenditmold-Quiz geplant. Danach werden die Ergebnisse aus den Gesprächen am Vormittag zusammengeführt. Zum Abschluss wird der Rothenditmold-Film gezeigt, der interessante Einblicke in den Stadtteil zeigt.
„Rothenditmold ist ein Stadtteil im Aufbruch“, so Stadträtin Anne Janz, Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit, „und das soll am 18. September spürbar werden!“ Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit ihres Dezernats mit dem Sozialdezernat und dem Stadtteil ausgerichtet. „Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Rothenditmolderinnen und Rothenditmolder das Angebot zum Gespräch wahrnehmen, denn sie sind diejenigen, die am besten wissen, was unser Stadtteil braucht“ bekräftigt der Vorsitzende des Ortsbeirates, Norbert Hornemann, die Einladung an alle Einwohnerinnen und Einwohner.
Drei Dezernate sind an verschiedenen Programmen und Projekten beteiligt, die seit dem letzten Sommer in Rothenditmold durchgeführt werden, um die Situation für die Menschen im Stadtteil zu verbessern. So wurde der Stadtteiltreff Engelhard 7 eingerichtet und das Familiennetz AKERo (Aktiv für Eltern und Kinder in Rothenditmold) ins Leben gerufen. Im Rahmen des Programms STÄRKEN vor Ort, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union, werden mehrere Projekte durchgeführt, die sich an Frauen und Jugendliche richten und ihnen Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags und bei der beruflichen Orientierung bieten. Darüber hinaus läuft im Dezernat für Verkehr, Umwelt, Stadtentwicklung und Bauen von Dezernent Dr. Joachim Lohse die Antragstellung für das Förderprogramm Soziale Stadt. Bislang konnten in Kassel die Stadtteile Nord-Holland und Wesertor von diesem Programm profitieren. Nun hofft man, dass auch nach Rothenditmold Fördermittel fließen werden.
Alle Aktivitäten werden im Stadtteil sehr intensiv vorbereitet und begleitet. Im Rahmen des Prozesses der sogenannten Integrierten Stadtteilentwicklung hat sich ein Stadtteilgremium gegründet, in dem Vertreterinnen und Vertreter des Ortsbeirats, der Schule, der Kitas, der Kirchen und zahlreicher Vereine arbeiten
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