14. Oktober 2010. Im Anschluss an die Fertigstellung der Haupttribüne des Auestadions beginnen am kommenden Montag, 18. Oktober, die Arbeiten zur Umgestaltung des Platzes vor dem Stadion zwischen Eissporthalle, Frankfurter Straße, Haydnstraße und Menzelstraße. Erneuert werden die Platzoberfläche einschließlich der Gleisanlage mit Haltestellenbereich und die Platzbeleuchtungsanlage.
„Das Konzept für diesen Umbau sieht vor, diesen Platz als Entree zum Stadion aber auch als Visitenkarte der Südstadt aufzuwerten und eine Transparenz zur Frankfurter Straße und zur Straße Am Auestadion zu erzeugen“, erläuterte Stadtrat Dr. Joachim Lohse das Vorhaben im städtischen Pressedienst.
Durch die Wahl möglichst homogen wirkender Oberflächenmaterialien werde ein optischer Zusammenhang mit platzartigem Charakter erzeugt. Die Betonung der Haupteingänge des Stadions und der Eissporthalle werde durch die Verwendung großformatiger Betonplatten erreicht, so Dr. Lohse.
Die heute offenen Oberflächen im Gleisbereich werden ebenfalls in die Gestaltung der Platzfläche einbezogen und entsprechend der übrigen Platzfläche befestigt. Der Haltestellenbereich mit zwei Bahnsteigen wird mit barrierefreien Sonderbordsteinen und Leitstreifen für Sehbehinderte versehen. Die bestehende Baumreihe aus großen Platanen bleibt erhalten und grenzt die Haltestelle zum übrigen Platzbereich optisch ab.
Des weiteren führen neben der innerstädtischen Fahrradroute 8 in Richtung Baunatal nach Fertigstellung des Platzbereiches auch die Radverkehrsanbindung des Stadtteils in Richtung Fulda, Karlsaue, Bundesgartenschaugelände, Messehallen und Radwanderweg R 1 über den Platz. Der Fahrradfahrer wird mit einem Fahrradleitstreifen über den Platz geführt.
Der zur Frankfurter Straße gelegene Zugangsbereich wird neben den Gleisanlagen mit sechs Parkplätzen, zwei Behinderten- und zwei Taxistellplätzen ausgestattet.
Die große Rasenfläche am westlichen Platzrand zur Frankfurter Straße wird ebenfalls umgestaltet und neu profiliert. Der östliche Rand erhält zur Aufwertung des Platzes eine geschwungene Betonsitzbank als Begrenzung.
Die Bauarbeiten werden bis in das Frühjahr 2011 dauern und rechtzeitig zu den Vorbereitungen für die deutschen Leichtathletikmeisterschaft 2011 beendet sein.
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