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Kooperation zwischen Kasssel und der sibirischen Stadt Nowy Urengoi verlängert

24. November 2010.

Die Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der russischen Stadt Nowy Urengoi (Sibirien) und Kassel haben Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Iwan Kostogris, Oberbürgermeister von Nowy Urengoi, am vergangenen Wochenende vereinbart. Sie verlängerten damit den bereits bestehenden Vertrag über die Zusammenarbeit auf den Gebieten Verwaltung, Bildung und Kultur. Zur Fortführung der Kooperation zwischen den beiden Städten hat auch die in Kassel ansässige Wintershall Holding GmbH ihre Unterstützung zugesichert und wird dafür weiterhin sowohl organisatorische als auch finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.

Oberbürgermeister Hilgen war am Wochenende gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Wintershall Holding GmbH, Dr. Rainer Seele, und dem Sprecher der Geschäftsführung der WINGAS GmbH & Co. KG, Dr. Gerhard König, nach Sibirien gereist, das - für seine Verhältnisse - milde Temperaturen von minus 19 Grad für die Besucher aus Nordhessen bereithielt. Durchschnittlich minus 30 bis minus 40 Grad herrschen dort im Winter, das Thermometer kann auch bis minus 50 Grad unter Null fallen.

„Mit der Ergänzungsvereinbarung wird eine gut funktionierende Partnerschaft fortgesetzt“, sagte Oberbürgermeister Hilgen. „Bereits jetzt kann zurückblickend festgestellt werden, dass die Kooperation zwischen den Verwaltungen, der Universität und den kulturellen Organisationen beider Städte erfolgreich war. Von allen Partnern wird eine Fortführung gewünscht“, unterstrich er. So habe es in den vergangenen zwei Jahren unter anderem mehrere fachbezogene Besuchsprogramme und Workshops in Kassel und Nowy Urengoi gegeben, bei denen Themen vornehmlich im Bereich der öffentlichen Verwaltung behandelt wurden. Es gibt ein Schüleraustauschprogramm und es konnte zudem eine regelmäßige Fachkommunikation über Online- bzw. Videokonferenzen etabliert werden.

Gemeinsam mit Wintershall-Vorstand Seele und WINGAS-Geschäftsführer König besichtigte der Oberbürgermeister eines der größten Erdgasfelder der Region, dessen Produktion ein Viertel des Verbrauchs von ganz Deutschland deckt. „An einem Tag wird dort so viel Gas gefördert, wie Kassel in einem ganzen Jahr verbraucht. Das ist eine beeindruckende Dimension und eine ungeheure Leistung, die die Menschen dort unter extremen Bedingungen bringen“, so OB Hilgen abschließend.



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