07. Dezember 2010.
Neue Wege, um auch Behinderten den Zugang zur Ausstellung „Dampf und Diesel. Henschel und die Industriekultur in Kassel“ zu ermöglichen, geht die Stadt Kassel. Wie Oberbürgermeister Bertram Hilgen mitteilte, biete das Stadtmuseum in seiner Ausstellung zu zwei Jahrhunderten Kasseler Industriegeschichte am Donnerstag und Dienstag, 9. und 14. Dezember, jeweils um 16 Uhr eine Sonderführung für Blinde und Sehbehinderte an. Dr. Alexander Link, Kurator der Ausstellung, wird Menschen, die in ihrer visuellen Wahrnehmung beeinträchtigt sind, einen Eindruck von den gezeigten Schätzen der Vergangenheit vermitteln. Die Schau zeigt unterschiedliche Ausstellungsstücke, darunter viele dreidimensionale Objekte. Neben Maschinen, Modellen und Produkten gibt es auch Gemälde, Skulpturen und andere eindrucksvolle Zeugnisse der Industriekultur. Viele dreidimensionale Exponate werden offen präsentiert und können ausnahmsweise im Rahmen der Führung auch betastet werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe eindrucksvoller Tondokumente, darunter von einer geschulten Sprecherin gelesene Quellentexte zur Frühzeit des Unternehmens Henschel sowie ein origineller Zeitzeugenbericht zum Neuanfang nach 1945. Interessenten werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 7 87-14 00 anzumelden. Treffpunkt ist an beiden Tagen zehn Minuten vor Beginn der Führung am Eingang des Kultubahnhofes. Der Eintritt beträgt drei Euro.
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