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documenta-Stadt Kassel

Benefizveranstaltung ein voller Erfolg - Kassel hilft Japan

18. April 2011.

Knapp 300 Besucher haben die Benefizveranstaltung "Kassel hilft Japan" am Sonntag im Bürgersaal des Rathauses zu einem großen Erfolg gemacht. Der Erlös von 2.595 Euro konnte der Japanhilfe der "Aktion Deutschland hilft" überwiesen werden. Das teilte Oberbürgermeister Bertram Hilgen mit, unter dessen Schirmherrschaft die Benefizveranstaltung stand.

 

Sie wurde gemeinsam von den Abteilungen Stadtbibliothek und Musikakademie des Kulturamts der Stadt Kassel sowie der Gesellschaft der Freunde der Musikakademie und dem Freundeskreis der Stadtbibliothek gestaltet. In ihrer Eröffnungsansprache zitierte Stadträtin Esther Kalveram Eintragungen in das Kondelenzbuch der Stadt. Diese offenbarten die große Anteilnahme Kasseler Bürgerinnen und Bürger an den schrecklichen Vorkommnissen im Nordosten Japans. Den Mut und die Zuversicht des japanischen Volks, die unsere Anerkennung verdienen, brachte eine Passage aus dem Antwortschreiben des Oberbürgermeisters von Hiroshima an seinen Kasseler Amtskollegen zum Ausdruck. Das muskalische Programm wurde von japanischen Studierenden der Musikakademie der Stadt Kassel gestaltet. Heidi de Vries, die ehemalige Dozentin für das Fach "Szenischer Untericht", inzwischen Vorstandsmitglied der Gesellschaft der Freunde der Musikakademie, trug Texte von Bert Brecht und Johann Wolfgang von Goethe ebenso vor wie eine Sammlung japanischer Heikus. Die Stadtbibliothek stellte Werke des japanischen Künstlers Keji Usami und die Neuerwerbungen des documenta-Künstlers Timm Ulrichs aus, die sich in den Beständen der Artothek befinden und einen würdigen Rahmen der Veranstaltung schufen. Das Publikum honorierte die Leistungen der Künstler und Künstlerinnen mit anhaltendem Applaus. Die japanischen Musikerinnen und Musiker sowie viele Landsleute des Helferteams, die in der Pause Tee und Gebäck aus Japan angeboten hatten, beschlossen die Veranstaltung mit einem japanischen Lied.



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