20. Juni 2011. Das Stadtarchiv hat im Rahmen des Projekts „Notfallvorsorge für Kommunalarchive“ ein Notfallboxenset vom Leiter der Hessischen Archivberatungsstelle, Dr. Michael Habersack, erhalten. Insgesamt vier Notfallboxen stellt die Archivberatungsstelle zur Verfügung, damit im Ernstfall das wertvolle Archivgut schnellstmöglich gesichert und vor Folgeschäden bewahrt werden kann. Die vier Boxen sind gefüllt mit Schutzanzügen, Verpackungsmaterial, Lampen und Leuchten sowie Kabeln.
„Das Notfallset kommt nicht nur dem Kasseler Stadtarchiv zugute. Auch die Archive in der Region können auf die Boxen zugreifen“, erklärt die Leiterin des Stadtarchivs, Dr. Alexandra Lutz. Gestellt werden die Boxen kostenlos von der Hessischen Archivberatungsstelle, denn „Prävention ist immer die günstigere Lösung“, betont Dr. Habersack.
Die größte Gefahr für die 160.000 Bilder und das 1.200 Meter umfassende Aktenarchiv, das nur in geringem Umfang digitalisiert werden kann, stellen Strom- und Wasserschäden dar. Austretendes Wasser kann die historischen Dokumente schwer beschädigen. Die Notfallboxen bieten für einen solchen Fall alle Materialien, um die Dokumente für die rettende Gefriertrocknung vorzubereiten.
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