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documenta-Stadt Kassel

Museumsnacht: Oberbürgermeister Bertram Hilgen stellt Programm vor

02. August 2011.

Die Kasseler Museumsnacht am 3. September steht vor der Tür. „RISIKO“ lautet in diesem Jahr das Motto. Oberbürgermeister und Kulturdezernent Bertram Hilgen hat am heutigen Dienstag im Rathaus das Programm vorgestellt. „Wir sind stolz, dem kulturinteressierten Publikum ein so abwechslungsreiches Programm unter dem faszinierenden und vielschichtigen Motto „RISIKO“ präsentieren zu können“, betonte Hilgen während der Pressekonferenz. Das Thema „RISIKO“ verspreche ein vielseitiges Programm, denn „RISIKO“ erwecke die unterschiedlichsten Assoziationen und ermögliche ein breites Spektrum an Anwendungen und Projekten. „Den Besucher erwartet die Beantwortung der verschiedensten „riskanten“ Fragen: Wann wird Humor gefährlich, wie wird ein Exponat vor Besuchern geschützt, ist das Leben eines musikalischen Virtuosen genauso risikoreich wie Glücksspiel, wie gehen die Menschen mit dem Lebensrisiko Tod um?“, führte der Oberbürgermeister weiter aus. Auch riskante Blicke und Situationen auf Gemälden entgingen den Besuchern nicht. Das Motto biete also allerhand Spannendes zu entdecken. In diesem Jahr beteiligen sich 41 Museen und neun Projekte an der Museumsnacht. Für Abwechslung ist mit 430 Einzelveranstaltungen gesorgt: Ausstellungen, Führungen, Lesungen, Kinderaktionen und Performances begleiten durch die Nacht. Bad Wilhelmshöhe lockt mit dem Bergpark und der Löwenburg, dem Schloss Wilhelmshöhe und den historischen Wasserspielen, die allesamt zum diesjährigen Museums-Parcours gehören. Einen Blick in die Zukunft gewähren die Ausstellungen in der documenta-Halle. Interessierte können sich hier über das bevorstehende Großereignis dOCUMENTA (13) gebündelt informieren. Auf derzeit geschlossene Museen müssen Besucher nicht verzichten: das Stadtmuseum, das Brüder Grimm-Museum, aber auch die Neue Galerie und das Hessische Landesmuseum präsentieren sich in der documenta-Halle und machen Lust auf ihre Wiedereröffnung. Die Kunsthalle Fridericianum zeigt zeitgenössische Kunst auf internationalem Niveau. Viele weitere Galerien und Projekträume nehmen in diesem Jahr zum ersten Mal an der Museumsnacht teil. Das junge Quartier rund um den Kulturbahnhof zeigt sich ebenfalls von seiner künstlerischen Seite. Die Museumsnacht findet am Samstag, 3. September, von 17 Uhr bis 1 Uhr statt. Der Kartenvorverkauf startet am Montag, 8. August. Dann liegt auch das vollständige Programmheft in Museen, Kultureinrichtungen und den Vorverkaufsstellen aus. Auf 80 Seiten informiert das kostenlose Heft mit Stadtplan und Sonderverkehr umfangreich über die vielfältigen Veranstaltungen der Museumsnacht. Im Internet ist das Programm außerdem unter der Adresse www.museumsnacht.de ersichtlich.



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