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documenta-Stadt Kassel

Frauen und Beruf: Die Situation der Migrantinnen im Fokus

21. September 2011. In Bezug auf die berufliche Qualifikation und Tätigkeit von Migrantinnen bestehen viele Vorurteile. Damit aufzuräumen ist das Ziel der Veranstaltungsreihe Frauen und Beruf: Die Situation der Migrantinnen im Fokus, die der Fachausschuss „Internationale Frauen“ des Ausländerbeirats und das Frauenbüro der Stadt Kassel gemeinsam organisiert haben, unter Mitwirkung des Kulturzentrums Schlachthof und der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule bei der Caritas Nordhessen.

Jeweils am letzten Donnerstagabend in den Monaten September, Oktober und November sind alle Interessierten eingeladen, sich davon zu überzeugen, dass es viele gut qualifizierte Frauen mit Zuwanderungsgeschichte gibt, und zu erfahren, wie sie ihren Weg gemacht haben.

Die erste Veranstaltung findet innerhalb der Interkulturellen Woche am 29. September im Rathaus statt. Titel: „Akademikerinnen mit Migrationshintergrund – erfolgreich in Kassel?!“ Im Podiumsgespräch berichten Akademikerinnen mit Migrationshintergrund, die inzwischen beruflich tätig und entsprechend ihrer Qualifikation beschäftigt sind, über ihre Erfahrungen: Was oder wer hat geholfen, was hat Schwierigkeiten gemacht? Dazu gibt es von Expertinnen Infos zum Arbeitsmarkt für Akademikerinnen und zur Anerkennung und Ergänzung von ausländischen Hochschulabschlüssen. Der Titel der zweiten Veranstaltung am 27. Oktober wird sein: „Angekommen im Betrieb – Migrantinnen in qualifizierter Beschäftigung“. Auch hierbei wird ein Mix aus Erfahrungsberichten und Informationen von Expertinnen zum Arbeitsmarkt und erfahrenen Beraterinnen zum Thema Anerkennung von ausländischen Ausbildungsabschlüssen geben.

Bei der dritten Veranstaltung am 24. November werden schließlich „Zugewanderte Frauen als Selbstständige und im Handwerk“ im Mittelpunkt des moderierten Podiumsgesprächs stehen.

Die Organisatorinnen hoffen, mit der Veranstaltung viele anzusprechen, die sich allgemein für das Thema interessieren, aber auch viele, die sich in der Situation der beruflichen Grund- oder Umorientierung für sich selbst oder ihre Töchter befinden. Jeweils nach der Podiumsrunde kann mitdiskutiert und nachgefragt werden. Ohne bestehende Probleme zu leugnen, soll mit der Vorstellung erfolgreicher Frauen gezeigt werden, dass es in vielen Bereichen und auf verschiedenen Ebenen möglich ist, sich beruflich gut zu etablieren, um zu ermutigen, sich auf den Weg zu machen oder weiter dran zu bleiben.



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