29. September 2011. Die Arbeitslosenquote in der Stadt Kassel ist auf unter 10 Prozent gesunken – und erreicht damit den niedrigsten Wert seit 1992. Die neusten Zahlen der Agentur für Arbeit, wonach im Monat September 2011 die Arbeitslosenquote in der Nordhessen-Metropole bei 9,9 Prozent lag, bewertete Oberbürgermeister Bertram Hilgen im städtischen Pressedienst als „ausgezeichnete Entwicklung, auf die unsere Stadt, der Wirtschaftsstandort Kassel und die Menschen, die hier leben und arbeiten, stolz sein können.“
Dieser Erfolg sei kein Zufall, sondern in erster Linie das Ergebnis kluger strategischer Unternehmensführung sowie engagierter qualifizierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, erklärte der Kasseler Oberbürgermeister. Es sei aber auch das Resultat von vernünftigen Rahmenbedingungen, die vor Ort geschaffen wurden, einer vorausschauenden Infrastrukturplanung, einer zielgerichteten Wirtschaftsförderung und einer effizienten Verwaltung.
Die Konjunkturprogramme von Bund und Land hätten ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen. „Damit wurden die eigenen Investitionsanstrengungen und Programme deutlich verstärkt und beschleunigt. Viele Aufträge konnten in der Region bleiben“, so Hilgen weiter. Ebenfalls lobte der OB das Jobcenter Stadt Kassel, das bundesweit zu den leistungsfähigsten zähle.
Die Aussichten seien unverändert positiv und Kassel sei wirtschaftlich gut für die Zukunft gerüstet, ist der OB überzeugt. Darum werde man sich nun auch nicht zurücklehnen, sondern wolle weiter den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Kassel sei ein moderner Dienstleistungsstandort geworden und glücklicherweise ein innovativer Industriestandort geblieben, erklärte der OB. Oberzentrum und Region verfügten über eine überdurchschnittliche Konzentration zukunftsfähiger Branchen. „Dass wir die vorhandenen Netzwerke und Cluster gezielt ausgebaut und dadurch die Kooperationsstrukturen gestärkt haben, hat unsere Wettbewerbsfähigkeit gesteigert“, sagte Hilgen abschließend.
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