29. Dezember 2011. Eine positive Bilanz des Sonderprogramms zur Beseitigung von Winterschäden hat jetzt Kassels kommissarischer Stadtbaurat, Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel, im städtischen Pressedienst gezogen. Das Programm, für das die Stadt über 1,3 Millionen Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich vom Land Hessen erhalten hat, sei bis zum Jahresende erfolgreich umgesetzt worden. Dr. Barthel: „Zweck des Programms war es, die Gelder sowohl zur Beseitigung von Schäden aus dem zurückliegenden Winter sowie zur Ertüchtigung der Straßen vor dem nächsten Winter einzusetzen.“
Insgesamt sind elf verschiedene Vorhaben mit dem Sonderprogramm Winterschäden durch das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Kassel umgesetzt worden. Die Arbeiten wurden in mehreren gestaffelten Ausschreibungen auf den Markt gebracht, um Anbietern unterschiedlicher Größe eine Chance auf den Zuschlag zu geben.
Die umfangreichsten Arbeiten wurden in der Wilhelmshöher Allee vorgenommen. Hier wurde die Fahrbahn in mehreren Abschnitten zwischen der Querallee und dem Grünen Waldweg instandgesetzt. Auch in der Heßbergstraße, der Druseltalstraße und der Eugen-Richter-Straße wurden Fahrbahnabschnitte instandgesetzt. In der Damaschkestraße wurde die vorhandene Fahrbahndecke teilweise im Hocheinbau saniert. Kurze Fahrbahnabschnitte wurden in der Konrad-Adenauer-Straße, an der B3 in Höhe der Einmündung Credéstraße, im Forstbachweg und der Christbuchstraße erneuert.
Aufgrund der zeitlichen Zwänge aus den Ausschreibungsverfahren und dem vom Land gesetzten Endtermin sei das Sonderprogramm verstärkt in der zweiten Jahreshälfte umgesetzt worden, erläuterte Dr. Barthel. Die Abstimmung mit den übrigen Bauvorhaben, insbesondere in den erforderlichen Umleitungs- und Entlastungsstrecken, habe zum Teil nur sehr enge Zeitfenster gelassen, so dass Nacht- und Wochenendarbeiten unumgänglich gewesen seien.
„Mit dem Straßensonderprogramm wurden stark beschädigte oder aufgrund der Vorschäden im nächsten Winter stark gefährdete Straßenabschnitte für die Straßennutzer saniert“, teilte der kommissarische Stadtbaurat weiter mit. Gleichzeitig werde man mit den vorsorglich erfolgten Arbeiten kostenintensive Folgeschäden vermeiden können.
Aus Mitteln des städtischen Haushaltes seien ferner 2011 zwei Abschnitte in der Wolfhager Straße sowie - als ein gemeinsames Vorhaben von Stadt, Kasseler Verkehrs-Gesellschaft, Kasseler Entwässerungsbetrieb und Städtische Werke - die Kreuzung Druseltalstraße/ Baunsbergstraße/ Heinrich-Schütz-Allee saniert worden.
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