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documenta-Stadt Kassel

Tätigkeitsbericht 2011 des Seniorenbeirates vorgestellt

28. Februar 2012. Den Tätigkeitsbericht des Seniorenbeirats der Stadt Kassel für 2011 hat am Dienstag im Rathaus der Vorsitzende des Gremiums, Manfred Aul, in einer öffentlichen Sitzung vorgestellt und anschließend an Oberbürgermeister Bertram Hilgen übergeben. Einen Tag zuvor hatte der Vorsitzende erstmals die Möglichkeit, den Bericht auch der Stadtverordnetenversammlung zu präsentieren. Im Tätigkeitsbericht sind die vielfältigen Betätigungsfelder und Arbeitsschwerpunkte des Beirates im vergangenen Jahr aufgeführt.

Oberbürgermeister Bertram Hilgen dankte dem Seniorenbeirat für die geleistete Arbeit zur Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen in der Stadt und forderte dazu auf, auch weiterhin Erfahrung und Wissen einzubringen. Fachkundigen Rat, aber auch Kritik brauche die Verwaltung, um ihre Arbeit weiter zu verbessern.

Der Beirat habe sich überparteilich, unabhängig und selbstbewusst für die Belange der älteren Menschen in der Stadt Kassel eingesetzt, erklärte der Vorsitzende Manfred Aul. Dabei habe er sich für ein Miteinander der Generationen bis ins hohe Alter, für die gemeinsame Verantwortung von Alt und Jung zueinander sowie für die Zusammengehörigkeit aller Gruppen in der Bevölkerung der Stadt starkgemacht, teilte er weiter mit.

Um entsprechend mitzuwirken, habe der Seniorenbeirat – der sich im vergangenen Jahr mit den Kommunalwahlen neu konstituiert habe – vielfältige Möglichkeiten seiner Beteiligung in 2011 genutzt, so Aul. So seien Beiratsmitglieder in zwei Kommissionen der Stadt mit Sitz und Stimme vertreten. Mehrfach habe das Gremium Stellung zur Bebauungsplanung bezogen. In einzelnen Fachausschüssen der Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeiräten seien Beiratsmitglieder als ständige Vertreter anwesend.

In verschiedenen Projekten habe der Seniorenbeirat vertrauensvoll mit städtischen Ämtern zusammengearbeitet. So konnte er sich unter anderem für eine bessere Arztversorgung der Pflegebedürftigen in Heimen und für die Hitzeprävention gefährdeter älterer Menschen einbringen. Die Errichtung eines Generationenparcours in der Goetheanlage als Treffpunkt zum Training der körperlichen Mobilität habe der Beirat ebenfalls initiiert, führte Manfred Aul aus. Weiterhin habe das Vertretungsgremium bei der Neugestaltung der „offenen Altenarbeit“ in Niederzwehren mitgewirkt und sei an einem Projekt zur besseren Teilhabe von älteren Menschen am öffentlichen Leben im Forstfeld beteiligt.

Auch durch die Zusammenarbeit mit Dritten habe das Gremium sein Ziel verfolgt, so unter anderem bei der Aktion „Generationenfreundliches Einkaufen“ des Einzelhandelsverbandes oder einer Initiative zur Vermittlung von Wahl-Großeltern an junge Familien, erklärte Aul. Den türkischen Rentner- und Hilfsverein „Emekder“ habe der Seniorenbeirat bei Fragen der kultursensiblen Pflege in Kasseler Altenheimen und zur persönlichen Begegnung durch eine gemeinsame türkisch-deutsche Tagesfahrt unterstützt. Vom alljährlichen Weihnachtsbasar im Rathaus, den der Beirat gemeinsam mit Pflegeheimen und Seniorengruppen durchführe, konnte ein Erlös von rund 10.000 Euro an besonders förderungswürdige Projekte für hilfebedürftige ältere Menschen vergeben werden, teilte der Seniorenbeiratsvorsitzende abschließend mit.

Der vollständige Tätigkeitsbericht 2011 ist demnächst auch auf der städtischen Internetseite unter www.stadt-kassel.de/politik/beiraete/seniorenbeirat/ einzusehen. Zu erreichen ist der Seniorenbeirat immer montags und freitags von 9.30 bis 12 Uhr im Rathaus (Eingang Obere Karlsstraße/Fünffensterstraße), 3. Stock Karlsstraße, Zimmer K 301. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer (0561) 787 – 5100 erhältlich.



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