22. Mai 2012. Eine positive Bilanz des Kasseler Solardachfinders hat jetzt Stadtbaurat Christof Nolda im städtischen Pressedienst gezogen. Die Resonanz des Solardachfinders, mit dem die Stadt Kassel für Hessen Vorreiter gewesen ist, ist sehr positiv. Unverständlich sei, dass das Land Hessen im April 2012 ein Pilotprojekt mit Landeszuschüssen gestartet habe, obwohl dies die Städte Kassel und Wiesbaden bereits seit zwei Jahren erfolgreich anbieten.
In den zwei Jahren seines Bestehens, in dem das Solardachkataster für jedermann unter www.Solardachfinder-kassel.de im Internet abrufbar ist, seien insgesamt 136.002 Dachflächen ausgewertet worden. Diese verteilten sich auf die vier Klassen bedingt geeignet, gut geeignet, sehr gut geeignet und nicht bewertet. Als bedingt geeignet seien danach 23.348 Flächen mit 1.835.624 Quadratmetern, gut geeignet 12.977 Flächen mit 1.173.567 Quadratmetern und sehr gut geeignet 13.470 Flächen mit 1.819.933 Quadratmetern ausgewiesen. Nicht bewertet worden seien 86.207 Flächen.
Die Zahl der bei der Analyse bereits erfassten Anlagen (Photovoltaik und Solarthermie) betrage 2691, führte der Stadtbaurat weiter aus.
Die Verschattung durch Bäume und anderen Gebäude sei bei den Flächenangaben berücksichtigt worden, nicht aber Einschränkungen durch Dachgauben, Denkmalschutz oder Statik, so Nolda. Damit falle das tatsächliche Gesamtpotential etwas geringer aus.
In den ersten vier Monaten dieses Jahres habe es über 1.000 Seitenaufrufe gegeben, bei denen sich Interessierte im System informierten. Nur 16 Bürgerinnen und Bürger hätten seit 2012 durch Widerspruch die Möglichkeit genutzt, ihr Dach in der Darstellung auszublenden. Damit werde nur ein sehr kleiner Teil der Dächer der rund 40.000 relevanten Gebäude in Kassel in der Darstellung ausgeblendet.
Stadtbaurat Nolda kündigt an: „Das seit zwei Jahren freigeschaltete System wird ständig optimiert.“
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