20. Juni 2012. „Wie soll sich der Kasseler Osten künftig entwickeln und womit kann das erreicht werde?“ ist eine zentrale Fragestellung der zukünftigen Kasseler Stadtentwicklung. In ihrer Sitzung im Dezember 2011 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, für den Kasseler Osten ein handlungsorientierten Masterplan zu erarbeiten und dabei mit den Bürgern und Akteuren vor Ort gemeinsam Ziele für die zukünftige Entwicklung zu erreichen.
Das Amt für Stadtplanung, Bauordnung und Denkmalschutz hat als Planungsansatz ein „Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) Kassel Ost“ gewählt, das die für die Stadtentwicklung relevanten Handlungsfelder Wohnen, Umwelt, Wirtschaft, Verkehr, sozialräumliche Entwicklung, Bildung und Kultur umfasst. „Das ISEK soll Grundlage für eine langfristig angelegte strategische Planung sein, die über die Stadtteilgrenzen hinweg tragfähige Entwicklungsmöglichkeiten für die vier Stadtteile Bettenhausen, Forstfeld, Unterneustadt und Waldau aufzeigt. Die unterschiedlichen Anforderungen der gewerblichen und wohnbaulichen Nutzung sowie Fragen der Verkehrsentwicklung sollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie der demografische Wandel und die wichtigen Zukunftsthemen Bildung und Integration“, sagte Stadtbaurat Christof Nolda.
Die Ortsbeiräte der vier Stadtteile Bettenhausen, Forstfeld, Unterneustadt und Waldau werden sich in einer gemeinsamen Sitzung am Dienstag, 26. Juni, mit den Planungen für den Kasseler Osten beschäftigen.
Mit der Erarbeitung des integrierten Entwicklungskonzeptes wurde das Kasseler Büro ANP Planungsgesellschaft mbh in Arbeitsgemeinschaft mit dem Beratungsbüro empirica (Bonn) beauftragt. Das Planungsteam wird sich in der Ortsbeiratssitzung vorstellen und den Planungsansatz sowie die geplante Vorgehensweiseerläutern und zur Diskussion zu stellen. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit eigene Themenvorschläge einzubringen.
In den nächsten Monaten wird eine umfassende Datenanalyse zu den oben genannten Handlungsfeldern bezogen auf die vier Stadtteile vorgenommen und es werden Gespräche mit Experten und lokalen Akteuren vor Ort geführt. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme und erste Planungsvorschläge bilden die Grundlage für die voraussichtlich Ende des Jahres stattfindende Zukunftskonferenz, zu der die Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile eingeladen werden. „In der Zukunftskonferenz sollen Hinweise und konkrete Lösungsvorschläge zu den wichtigen Themen vor Ort erarbeitet werden, die Ergebnisse fließen in das Entwicklungskonzept ein. Im Endergebnis soll das ISEK Kassel Ost für alle Handlungsfelder Empfehlungen enthalten und konkrete Projekte benennen, mit deren Umsetzung die nachhaltige Gesamtentwicklung der östlichen Stadtteile erreicht werden kann“, so Nolda. Der Entstehungsprozess wird kontinuierlich begleitet durch die Ortsbeiräte der Stadtteile, einen Fachbeirat als unabhängiges Expertengremium sowie den Fachleuten aus den Ämtern der Stadtverwaltung.
Der Bearbeitungszeitraum für das ISEK Kassel Ost ist bis zum 2. Quartal 2014 vorgesehen.
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