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documenta-Stadt Kassel

Die Stadt zwischen Zerstörung und Wiederaufbau

02. Oktober 2012. Zu einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Kassel lebt - trotz alledem!“ am Mittwoch, 10. Oktober, um 17 Uhr, in die „Schaustelle“, Wilhelmsstraße 2, mit Margret Baller, lädt das Stadtmuseum alle Interessierten ein. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei.

Die aktuelle Sonderausstellung des Stadtmuseums Kassels hat, passend zu dem Leitmotiv „Collapse and Recovery“ der 13. documenta, den mühevollen Weg vom Bombenkrieg zum „Wirtschaftswunder“ beschrieben. Die Kunstausstellung ist vorbei, aber das Interesse an der Geschichte Kassels bleibt weiterhin bestehen. Zum letzten Mal, bevor die Ausstellung am 28. Oktober geschlossen wird, bietet das Stadtmuseum eine Führung durch die Ausstellung an.

Kassel war am Ende des 2. Weltkrieges eine Ruinenstadt. Trotz schier unüberwindlicher Schwierigkeiten gelang es aber bis Ende der 1950er Jahre, den Anschluss an das westdeutsche „Wirtschaftswunder“ zu finden. Mit der ersten documenta und der Bundesgartenschau des Jahres 1955 zeigte sich Kassel modern, weltoffen, tolerant, als Stadt einer neuen Kultur des demokratischen Deutschland. Mit Cocktail-Sessel, Tefifon-Musikabspielgerät und anderen interessanten Gerätschaften wird eine Zeit lebendig, zu der noch viele Menschen persönliche Erinnerungen haben.



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