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documenta-Stadt Kassel

Kulturförderpreis 2012 wird am 16. Dezember verliehen

08. Oktober 2012.

Der Kulturförderpreis 2012 der Stadt Kassel wird am Sonntag, 16. Dezember, um 11 Uhr im Schauspielhaus des Staatstheaters Kassel verliehen.

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 7.500 Euro teilen sich in diesem Jahr die Ausstellungsinitiative "Galerie Coucou", die Initiative "neue töne für junge ohren" und das Tanztheater "Deborah Smith-Wicke / SOZO visions in motion". Das hat heute der Magistrat der Stadt Kassel beschlossen, teilte Oberbürgermeister Bertram Hilgen im städtischen Pressedienst mit.

Begründung:

Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 hat sich die Galerie Coucou zu einer der führenden Adressen im Kulturleben der Stadt Kassel entwickelt. Mit der Experimentierfreude ihres „permanenten Labors“ machen Initiator und Galerist Milen Krastev und sein Team die Möglichkeiten des aktuellen Kunstproduzierens in inhaltlicher und medialer Vielfalt erlebbar. Erprobt werden dabei kuratorische Konzepte, die immer wieder durch ihre thematische Variationsbreite und zugleich durch ihre gestalterische Originalität überraschen. Regelmäßig überzeugt die noch junge, aber bereits zu einer Kasseler Institution gewordene Initiative durch ihre Inszenierungen. Mit außergewöhnlichem persönlichen Engagement und konzeptueller Konsequenz entfalten die Aktivisten der Galerie Coucou eine kreative Kunstvermittlungstätigkeit, die in Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen und Künstlern auf die Qualität ihrer Werkauswahl ebenso Wert legt wie auf den Fantasiereichtum ihrer Präsentationsverfahren.

neue töne für junge ohren ist ein Musikprojekt der Musikerin Christine Weghoff und des Komponisten und Musikers Olaf Pyras. Jeweils drei Klassen aus drei Schulen durchlaufen dabei musikalische Erfindungsprozesse. Beginnend mit der Klangforschung gelangen die Schüler über verschiedene Stationen zu einem eigenen Musikstück, das ästhetischen Qualitätskriterien standhält. Am Ende werden die neuen musikalischen Erfahrungen im Rahmen eines öffentlichen Abschlusskonzertes präsentiert. Den Auftakt machte im Jahr 2007 das Projekt „Stones and wood on paper“. Es folgten „fest, flüssig, luftig“ (2008) und „Gaumenklang“ (2009). Im Herbst 2010 wurde „Ohrenblicke“ und im Herbst 2011 „linking-music“ aufgeführt. Derzeit wird das Projekt „Kassel (un)erhört!“ entwickelt, dessen Präsentation im November 2012 stattfinden wird.

Nach Abschluss ihrer Solokarriere am Staatstheater Kassel gründete die Tänzerin Deborah Smith-Wicke im Jahr 2007 "SOZO visions in motion" als Ausbildungsstätte für zeitgenössischen Bühnentanz. Inzwischen hat diese den Status einer staatlich anerkannten Berufsfachschule, an der Tänzerinnen und Tänzer bis zur professionellen Bühnenreife ausgebildet werden. Darüber hinaus beteiligt  sich Deborah Smith-Wicke neben ihren Soloauftritten mit eigenständigen Choreographien und Tanzperformances an zahlreichen Kooperationsprojekten. 2010 gründete sie die Tanzcompany „SOZO visions in motion“, deren erste Produktion im Rahmen des 12. Internationalen Tanzfestivals im gleichen Jahr aufgeführt wurde. Inzwischen hat die Company mit ihrem spezifischen, unverwechselbaren choreografischen Stil viele erfolgreiche Tanzproduktionen auf die Bühne gebracht. Im Jahr 2011 eröffnete Deborah Smith-Wicke in einer ehemaligen Industriehalle im Kasseler Schillerviertel ein eigenes Tanzstudio und hat damit im Rahmen des kulturellen Stadtentwicklungsprozesses einen zusätzlichen Raum für Tanzperformances geschaffen.

 

Der Kulturförderpreis wird seit dem Jahr 1987 an Künstlerinnen und Künstler, Kulturinitiativen und Kulturprojekte verliehen.

Im vergangenen Jahr ging der Kulturförderpreis an fensterzumhof / Galerie im Foto-Motel, Internationale Louis Spohr Gesellschaft e. V. sowie Tanzkompanie „henß & kaiser“.



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