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documenta-Stadt Kassel

Stadt Kassel befragt Menschen in 8000 Haushalten zu ihrem Mobilitätsverhalten

28. Dezember 2012.

Wie nutzen die Menschen in Kassel die unterschiedlichen Verkehrsmittel? Das wollen die Stadt Kassel und die Technische Universität (TU) Dresden herausfinden. 8000 Haushalte in Kassel sollen im Laufe des Jahres zu ihrem Mobilitätsverhalten und ihren Mobilitätsbedürfnissen befragt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Kassel. Die Ergebnisse dienen zum einen der städtischen Verkehrsplanung. Die Befragung ist aber zugleich Teil einer umfangreichen Mobilitätsstudie, die die TU Dresden in zirka 100 deutschen Städten und Gemeinden erstellt.

 

Für die kommunale Verkehrsplanung in der Stadt Kassel ist es wichtig, das Mobilitätsverhalten und die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen zu kennen. Bereits 2008 erfolgte eine Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten in Kassel. Durch die Haushaltsbefragung 2013 soll sichergestellt werden, dass die Verkehrsplanung auf eine gesicherte Datenbasis mit kontinuierlich erhobenen Daten zurückgreifen kann. Werden Bus, Straßenbahn und Fahrrad in Kassel stärker genutzt als 2008? Wie hat sich demgegenüber der Anteil des Autoverkehrs entwickelt? Die Beantwortung solcher und ähnlicher Fragen ist für die Verkehrsplanung von großem Interesse, um regelmäßig zu überprüfen, ob verkehrsplanerische Maßnahmen zu den gewünschten Ergebnissen geführt haben.

 

Die Befragung beginnt im Januar und wird bis Dezember 2013 dauern. Dazu wurden 8000 Haushalte der Stadt Kassel per Zufall aus dem Einwohnermelderegister ausgewählt. Diese Einwohnerinnen und Einwohner erhalten zunächst ein offizielles Ankündigungsschreiben, in welchem sie über die Befragung informiert werden und in dem um ihre Mitwirkung gebeten wird. Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig.

 

Besonders wichtig sind die Angaben zu den Wegen aller im Haushalt lebenden Personen an einem vorgegebenen Stichtag. Dabei geht es unter anderem um die genutzten Verkehrsmittel und die zurückgelegten Entfernungen. Auch Personen, die am Stichtag nicht unterwegs waren, sind für die Erhebung ausdrücklich von Interesse, weil das durchschnittliche Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll.

 

Um möglichst alle Bevölkerungsgruppen einzubeziehen, wird die Befragung sowohl telefonisch als auch schriftlich per Post erfolgen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Fragen über einen Online-Zugang im Internet schriftlich zu beantworten

 

Die Erhebung wird federführend durch das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt begleitet und in Kooperation mit der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft vorgenommen. Mit der Befragung hat die TU Dresden das Leipziger Erhebungsinstitut Omnitrend beauftragt. Dort werden die Daten erfasst und anonymisiert an die TU Dresden zur Auswertung übergeben. Dabei ist die Einhaltung der Bestimmungen des Datenschutzes gewährleistet.

 

Die Haushaltsbefragung in der Stadt Kassel ist Bestandteil einer umfangreichen Mobilitätsstudie, die durch die Technische Universität Dresden in zirka 100 deutschen Städten und Gemeinden stattfindet. Auftraggeber sind Kommunen, Bundesländer, Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen. Bundesweit werden rund 120.000 Personen befragt. Die inhaltliche und methodische Einheitlichkeit der Erhebung ermöglicht einen Städtevergleich als wichtige Orientierungsgröße für die kommunale Verkehrspolitik.

 

Die TU Dresden und die Stadt Kassel bitten alle Haushalte, die angeschrieben werden, sich an der Befragung zu beteiligen, damit die kommunale Verkehrsplanung auf eine aktuelle Datengrundlage zurückgreifen kann.

 

Weitere Informationen zur Befragung sind unter www.tu-dresden.de/srv2013 zu finden.



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