25. Januar 2013. Rund acht Monate vor Beginn der diesjährigen „Tour der Hoffnung“ sind bereits über 372.000 Euro (Stand: 31.12.2012) an Spenden eingegangen. Die mehrtägige Radsportveranstaltung (14. bis 18. August) zu Gunsten krebskranker Kinder rollt im Kasseler Jubiläumsjahr durch die nordhessische Region. „Ein großes Dankeschön an die Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger sowie der engagierten Unternehmen und Institutionen im Großraum Kassel“, sprach Oberbürgermeister Bertram Hilgen während eines Pressegesprächs aus.
Mit dem Erreichen dieses Ergebnisses haben auch die Organisatoren der Rundfahrt, Gerhard Becker und Volker Klein, ihr Versprechen eingelöst und den Betrag aus dem Tour-Budget um 100.000 Euro erhöht. „Im Vorjahr wurden bei der Tour mehr als 1,6 Millionen Euro an Spendengeldern gesammelt. Wir sind zuversichtlich, einen annähernd identischen Betrag auch in diesem Jahr für krebskranke Kinder erzielen zu können.“
Peter Vaupel hatte die Idee, das bundesweit bekannte Radsportereignis mit vielen Prominenten aus Sport, Politik, Wirtschaft, Kultur und Unterhaltung nach Kassel zu holen. Der Vorstandsvorsitzende der Holzhauer-Stiftung für krebskranke Kinder in der Region und begeisterte Radfahrer erläuterte, wie sich die Spendengelder bislang verteilen: „Rund 6.000 Euro haben Privatpersonen gespendet, mehr als 95.000 Euro stammen von großzügigen Unternehmen, Verbänden und Vereinen.“ Freiwillige Spenden kommen darüber hinaus von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kasseler Stadtverwaltung, Kasselwasser, der GWG und den Stadtreinigern, ergänzte OB Hilgen. „Mehr als 19.000 Euro sind hier für den guten Zweck zusammengekommen.“ Auch die Beschäftigten des Klinikums Kassel haben rund 11.000 Euro gespendet. Nahezu 142.000 Euro, ergänzte Peter Vaupel, habe allein eine Weihnachts-Spendenaktion von Extra-Tip und Betten-Kranefuß eingebracht.
Mit dem Geld sollen zwei vom Klinikum Kassel vorgeschlagene Projekte umgesetzt werden. Zum einen solle ein Palliativprojekt für krebskranke und schwerkranke Kinder in Nordhessen ins Leben gerufen werden, berichtete die Chefärztin der Kinderonkologie am Klinikum, Prof. Michaela Nathrath. Ziel sei, Kinder und Familien, die zumeist einen langen Leidensweg mit vielen Krankenhausaufenthalten hinter sich haben, zu Hause weiter zu begleiten. Ein anderes Anliegen sei der Aufbau eines Sportprogramms für krebskranke Kinder. In Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten des Klinikums sollen unter trainingswissenschaftlichen und motivationsfördernden Gesichtspunkten standardisierte Trainingsprojekte entwickelt werden. „Die Spendengelder bieten eine große Chance, diese Projekte anzugehen. Ich kann versichern: das Geld ist richtig angelegt“, teilte Birgit Dilchert, Arbeitsdirektorin der Gesundheit Nordhessen Holding AG, mit.
Verbunden mit dem guten Zweck soll bei der „Tour der Hoffnung“ der Spaß im Vordergrund stehen. So ist an jedem Tour-Abend in Kassel ein buntes Begleitprogramm mit Musik und Comedy geplant. Den Auftakt am 15. August bildet ein Empfang in der Kasseler Bank, bei dem die Fahrer offiziell präsentiert und weitere Spender genannt werden sollen. Der Vorstandsvorsitzende Martin Schmitt freut sich auf die Gastgeberrolle: „Wir verfolgen die bewundernswerten Aktivitäten rund um die "Tour der Hoffnung" schon seit Jahren. Da sie in diesem Jahr unsere Region besucht, war es für uns schnell klar, dass wir uns namhaft beteiligen. Das wunderbare Projekt, das die Tour hier in der Region fördert, passt zu uns und zu unserem gesellschaftlichen Engagement. Umso mehr freut es mich, dass dieses Projekt im Rahmen des Stadtjubiläums besonders herausgestellt wird. Wir werden der Veranstaltung in unseren neuen Räumlichkeiten einen würdigen Rahmen geben."
Neben Oberbürgermeister Bertram Hilgen, der versprach, für den guten Zweck selbst in die Pedale zu treten, wird unter anderem auch Thomas Weber, Vorstandsmitglied der E.ON Mitte AG, aktiver Teilnehmer der Rundfahrt sein: „Bereits seit vielen Jahren unterstützt E.ON Mitte die Tour der Hoffnung durch Spenden des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Darüber hinaus gehören mein Vorstandskollege Georg von Meibom und ich gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden Karsten Lenz seit einigen Jahren auch zu den sportlich aktiven Teilnehmern. Aus diesem Grund freuen wir uns besonders, dass die Tour bei ihrer 30. Auflage durch Nordhessen führt und dabei auch in unserer Unternehmensleitung in Kassel Station macht. Die Tour ist für uns eine Herzensangelegenheit und wir hoffen, auch in diesem Jahr einen möglichst hohen Betrag für krebserkrankte Kinder zu sammeln.“
Hintergrund: Die „Tour der Hoffnung“ wurde 1983 ins Leben gerufen, um krebskranken Kindern zu helfen. Sie findet seitdem jährlich in einer bestimmten Region in Deutschland statt. Vom 14. bis 18. August fährt das prominente Fahrerfeld durch die Kasseler Region.
Spenden: Wer die „Tour der Hoffnung“ unterstützen möchte, kann eine Spende überweisen:
Stadt Kassel, Verwendungszweck: Tour der Hoffnung, Kasseler Bank eG, BLZ: 52090000, Konto: 9318, oder
Stadt Kassel, Verwendungszweck: Tour der Hoffnung, Kasseler Sparkasse, BLZ: 52050353, Konto: 11 099.
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:
Tour der Hoffnung 2013 durch Region Kassel
Von links: Volker Klein (Organisationsteam "Tour der Hoffnung"), Rainer Hahne (Chefredakteur Extra Tip Mediengruppe), Gerd Becker (Organisationsteam "Tour der Hoffnung"), Prof. Dr. med. Michaela Nathrath (Klinikdirektorin, Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Klinikum Kassel), (vorne v.l.n.r.) Birgit Dilchert (Arbeitsdirektorin, Klinikum Kassel), Thomas Weber (Vorstand E.ON Mitte AG), Benno Prange (Betten Kranefuß), Bertram Hilgen (Oberbürgermeister), Peter Vaupel (Initiator des Jubiläumsprojektes), Martin Schmitt (Vorstandsvorsitzender Kasseler Bank)
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