11. Februar 2013. Neue Mitglieder für den Beirat für Stadtgestaltung der Stadt Kassel hat der Magistrat zum 1. Februar berufen. Gemäß der Satzung erfolgte die Neuberufung auf Vorschlag der Berufsverbände von Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten sowie der Universität Kassel. Um die Kontinuität der Beratungstätigkeit des Beirates zu gewährleisten, wird jeweils nur maximal die Hälfte der Positionen neu besetzt. Stadtbaurat Christof Nolda gratuliert den Neumitgliedern zur Berufung.
Neuberufen sind Professor Brigitte Häntsch, Universität Kassel, Michael Herz, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, Professor Uwe Altrock, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung, sowie Frank Seipel, Bund Deutscher Baumeister
Dem Beirat gehören weiterhin Professor Georg Augustin, Universität Kassel, Melanie Besson, Bund Deutscher Baumeister, Mathias Foitzik, Reinhard Paulun, Professor Berthold Penkhues und Günter Schleiff, Bund Deutscher Architekten, sowie Günter Sandmann, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, an.
Den ausgeschiedenen Mitgliedern dankt Stadtbaurat Nolda ganz herzlich für die engagierte und zum Teil langjährige ehrenamtliche Tätigkeit.
Ausgeschieden sind Professor Alexander Eichenlaub, Universität Kassel, Tobias Mann, freier Landschaftsarchitekt , Andreas Tepe, Vereinigung für Stadt- Regional- und Landesplanung, sowie Rüdiger Gruhl, Bund Deutscher Baumeister
Stadtbaurat Christof Nolda betont, dass der seit nunmehr zwanzig Jahren in Kassel tätige Gestaltungsbeirat eine etablierte Institution darstellt, der an städtebaulich wichtigen Stellen entscheidend zur Qualitätssicherung und positiven Prägung des Stadtbildes beigetragen hat. Prominente Beispiele sind etwa die Königsgalerie, das City-Point, der Umbau der Justizbehörden an der Schönen Aussicht, aber auch die Umgestaltung der Rudolf Schwander-Straße, Gebäude an der Wilhelmshöher Allee, der Unterneustadt oder am Platz der Deutschen Einheit wurden beraten. Stadtbaurat Nolda freut sich sehr auf die konstruktive Zusammenarbeit in neuer Besetzung des Gremiums.
Eine Stadt glänzt durch die Freundlichkeit und die Offenheit der Menschen, die in ihr leben. Sie glänzt durch das vielfältige kulturelle und kommerzielle Angebot. Sie glänzt aber auch durch die Qualität von Architektur und Freiraumgestaltung. Das Zusammenspiel von Respekt untereinander, der überzeugenden Position und der Ausbildung im Detail und Material ist das Ergebnis von Diskussion und Auseinandersetzung.
Der Beirat für Stadtgestaltung ist ein Gremium aus Fachleuten, die ihrer Herkunft nach Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner sind und professionell mit Fragen des Städtebaus der Bau- und Umweltgestaltung umgehen. Seine Arbeitsweise resultiert aus inzwischen langjähriger Praxis und genießt in Kassel allgemeine Anerkennung. Der Beirat hat die Aufgabe, in Diskussion und Urteilsfindung über die vorgelegten Projekte, Empfehlungen für den Magistrat zu erarbeiten. Die Beratung der Architekten und Bauherrn ist dabei ein Nebenprodukt beziehungsweise ein Mehrwert zum Vorteil der Antragsteller. Die Ratschläge des Beirates entstehen im Konsensprinzip. In ausführlichen Diskussionen werden Planungen hinsichtlich ihrer Standortsituation und städtebaulichen Integration analysiert, die Gestalt von Bauwerken wird beurteilt und in Beziehung zu ihrer Umgebung und der historischen Kontinuität gesetzt. Am Ende stehen Empfehlungen, in denen Ablehnung, Veränderung oder Bestätigung der vorgelegten Planung enthalten sind.
Der Erfolg einer Beratung hängt davon ab, ob und wie der Magistrat die Empfehlungen umsetzt oder umsetzen kann, denn die Empfehlungen sind kein durchsetzbares Rechtsgut. Am stärksten wirkt daher die Überzeugungskraft des Beirates selbst, der seine Entscheidungen gegenüber den Planverfassern und den Bauherrn in größtmöglicher Transparenz begründet und dem es dabei in den allermeisten Fällen gelingt, auf Verständnis und Verbesserungswillen zu stoßen. Mehr als einmal ist es dem Beirat in der Vergangenheit gelungen, überzeugend darzulegen, dass am Ende auch das Image und die Qualität eines Gebäudes sich positiv auf die wirtschaftliche Gesamtbilanz auswirken. Die Sitzungen des Beirates sind nicht öffentlich, wodurch eine Beratung in vertrauensvoller, kollegialer Atmosphäre gewährleistet werden kann.
Die Beiratsmitglieder sind aus Kassel und Umgebung, wodurch eine Ortskenntnis gegeben ist und die Mitglieder auch kurzfristig zu außerordentlichen Sitzungen zusammenkommen können.
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