24. Februar 2013. Fassaden prägen maßgeblich das Erscheinungsbild unserer Städte. Die Maler- und Lackierer-Innung Kassel hat zusammen mit der Stadt Kassel anlässlich des Stadtjubiläums Kassel 1100 vor einigen Jahren den „Großen Fassadenpreis" ausgeschrieben. Am Samstag wurde der mit insgesamt 4000 Euro dotierte Fassadenpreis 2012 verliehen. Mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel (GWG), die die Fassade eines ihrer Gebäude in der Kettengasse 11-17 von der Firma Gebrüder Christ GmbH gestalten ließ. Platz 2 ging an Marlies Lehmann für die Gestaltung der Fassade ihres Hauses in der Breslauer Straße 60 durch die Firma Maler Bischoff GmbH. Den dritten Preis vergab die Jury für die Gestaltung einer Fassade eines Gebäudes des Evangelischen Stadtkirchenkreises in der Rammelsbergstraße 23, für die die Firma Fritz Reuter & Sohn GmbH verantwortlich zeichnete. Mit einem Sonderpreis wurde die Gestaltung der Fassade eines Hauses von Daniela Spey und Jan Wilhelm Stückrath im Steinrückerweg 9 durch die Firma Klaus Brede bedacht. Jeder Preisträger erhält eine Anerkennungsurkunde sowie eine Acrylglas-Plakette, die an der Fassade angebracht werden kann. Dies soll auch ein äußeres Zeichen der Anerkennung für das vorbildliche Ergebnis sein. „Fassadenrenovierungen und Fassadenwärmedämmungen sind mehr als substanzerhaltende Maßnahmen“ , erklärte Bernd-Peter Doose, Obermeister der Kasseler Maler- und Lackierer-Innung anlässlich der Preisverleihung. „Der Maler sorgt mit seinen farbigen Gestaltungen und energetischen Sanierungen für Lebensqualität und Individualität“. Die ausgezeichneten Betriebe hätten mit ihren Fassadengestaltungen die die Leistungsfähigkeit der Fachbetriebe eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Schirmherr des Fassadenpreises, stellte fest, dass man in Kassel immer häufiger Häuser sehe, die gelungen gestaltet sind und das Stadtbild aufwerten. Dass sich die Stadt optisch ansprechend präsentiere, sei im Jubiläumsjahr mit dem Hessentag, zu dem etwa eine Million Besucher erwartet werden, natürlich wichtig. Ein ansprechendes Stadtbild trage aber vor allem dazu bei, dass sich die in Kassel wohnenden Menschen in der Stadt wohl fühlen und gerne hier leben. Der Jury des Fassadenpreises gehörten an: Wilhelm Schalles, Maler- und Lackierermeister Frank Reuter, Maler- und Lackierermeister, Peter Blaschke, Dipl.-Ing. Architekt und Mitglied im Gestaltungsbeirat der Stadt Kassel, Hans-Joachim Neukäter, der bisherige Leiter des Hochbauamtes der Stadt Kassel, Wolfram Kieselbach, Vorstand Haus & Grund Kassel Die Jury bewertet nach folgenden Kriterien: Die gelungene Einbindung der Fassaden in das architektonische Umfeld (Aufwertung des Stadtbildes). Die stilistisch bzw. historisch angemessene Farbigkeit. Das harmonische Zusammenspiel von Bauteilen, Werkstoffen und Farben. "Verschönerungseffekt" durch Vorher- / Nachher-Vergleich. Eine gelungene Integration von wärmedämmenden Maßnahmen kann sich positiv auf die Gesamtbewertung auswirken.
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