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documenta-Stadt Kassel

Entwicklungskonzept Kasseler Osten - Ergebnisse der Zukunftskonferenz jetzt online

20. März 2013. Die Dokumentation der Ergebnisse der Zukunftskonferenz zum Entwicklungskonzept Kasseler Osten vom 16. Februar sowie die dort gezeigten Präsentationen können jetzt auf den Seiten der Stadt Kassel im Internet eingesehen werden. Die Stadt hatte alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadtteile Unterneustadt, Bettenhausen, Waldau und Forstfeld unter dem Motto “Sie sind die Fachleute vor Ort“ in die Joseph-von-Eichendorff-Schule eingeladen. In Arbeitsgruppen konnten sie sich mit den Zukunftsthemen ihrer Stadtteile beschäftigen.

Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen fließen, zusammen mit den Ergebnissen aus den bereits im Herbst 2012 geführten Expertengesprächen, in die weitere Bearbeitung des Entwicklungskonzeptes ein. Zwischen den Oster- und den Sommerferien wird die Kinder- und Jugendbeteiligung zum Entwicklungskonzept Kasseler Osten erfolgen. Für den Herbst dieses Jahres ist eine Bürgerinformation zum Stand der Arbeit geplant. Das Entwicklungskonzept soll im Frühjahr 2014 fertiggestellt sein.

Im Internet sind die Präsentationen zum Entwicklungskonzept und zum Verkehrsentwicklungsplan sowie die Dokumentation der Zukunftskonferenz unter dem Link www.stadt-kassel.de/projekte/kasseler_osten zu finden. Die Dokumente können als Pdf-Datei heruntergeladen werden.

Während der Zukunftskonferenz wurden zunächst die Ergebnisse der umfangreichen Bestandsaufnahme und eine Stärken– Schwächenanalyse durch die Büros ANP, Kassel, und empirica, Bonn, vorgestellt. Themen der Bestandaufnahme waren die Nutzungs- und Siedlungsstruktur, Wohnungsmarkt, Einwohnerentwicklung, der Bereich Zusammenleben und Integration, die wirtschaftliche Entwicklung, Umwelt und Grünflächen. Die Planer des Verkehrsentwicklungsplanes für Kassel (Planersocietät Dortmund) stellten den aktuellen Stand ihrer Untersuchungen vor und nutzten die Zukunftskonferenz als Plattform für die Bürgerbeteiligung.

Das Angebot zur Teilnahme an der Zukunftskonferenz stieß auf reges Interesse der zirka 150 Besucherinnen und Besucher. Die Sicht der Menschen vor Ort war den Planern wichtig und so wurde stadtteil- und themenbezogen in verschiedenen Arbeitsgruppen über Stärken, Schwächen und Chancen der Entwicklung in den kommenden 15 Jahren diskutiert.

In den Stadtteilgruppen wurde deutlich, dass die Zufriedenheit der Menschen bezüglich der Lebensqualität der östlichen Stadtteile höher ist, als das allgemeine Image von außen es vermuten lässt. Die Fremdwahrnehmung stimmt hier mit der Innenwahrnehmung der Bewohnerinnen und Bewohner noch nicht überein. Gleichwohl wurden auch Problempunkte deutlich wie zum Beispiel das Stadtbild störende Bereiche, zum Teil unterentwickelte Nahversorgung, fehlende Angebote für Jugendliche, oder schlechte Fuß- und Radwegeverbindungen der Stadtteile untereinander. Ein wichtiges Thema für Bettenhausen betrifft die Zukunft der Joseph-von-Eichendorff-Schule, die auch eine Funktion als Stadtteiltreffpunkt bekommen könnte.

In der Stadtteil AG Forstfeld wurde die Folgenutzung der Heinrich-Steul-Schule und deren Bedeutung für die Bildung einer Stadtteilmitte diskutiert. Die Unterneustädter wünschen sich die städtebauliche Weiterentwicklung ihres Stadtteils im nördlichen Bereich und die Gruppe Waldau thematisierte den Sanierungsbedarf am Einkaufszentrum sowie die Notwendigkeit, leerstehende Bauten im Ortskern einer Nutzung zuzuführen.

Erwartungsgemäß entschieden sich bei den Themengruppen die meisten Teilnehmer für die Verkehrsdiskussion. Diese war geprägt von der hohen Belastung der östlichen Stadtteile durch die Hauptverkehrsstraßen und die möglichen Auswirkungen beim Wegfall der Anschlussstelle Kassel Ost. Als Lösungsvorschläge wurden auch Beiträge zur Förderung alternativer Verkehrsarten und die Reduzierung der negativen Auswirkungen des Kfz-Verkehrs an der Leipziger Straße vorgetragen. Das große Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lässt den Handlungsbedarf in diesem Themenfeld deutlich werden.

Die wenigsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es in der Gruppe Stadtteilzentren und Nahversorgung, welche trotzdem produktive Ideen, wie zum Beispiel die Ansiedlung von Nischen (beispielsweise Biomärkte) um neue Zielgruppen anzusprechen, entwickelten. Die AG Grün- Spiel- und Erholungsflächen diskutierte über den Umgang mit den bestehenden öffentlichen Räumen. Die AG Wirtschaft hob besonders die positive Wirtschaftsentwicklung des Kasseler Ostens hervor. Mit dem Thema „Älter werden im Stadtteil“ befasste sich unter anderem die AG Zusammenleben im Kasseler Osten. In der Arbeitsgruppe Wohnen und Wohnumfeld wurden Themen wie die Attraktivität des Wohnstandortes, Image und Barrierefreiheit diskutiert.



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