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documenta-Stadt Kassel

Nahverkehr wird beim Hessentag in Kassel groß geschrieben

14. Mai 2013. Der Hessentag 2013 wird nach den Erwartungen der Stadt Kassel deutlich mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher in die nordhessische Großstadt bringen. „Wir wollen, dass möglichst viele dieser Gäste für die An- und Abreise zu Konzerten, Veranstaltungen und sonstigen Angeboten des Hessentags öffentliche Verkehrsmittel nutzen können“, stellt Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen fest. „In Zusammenarbeit mit unseren Partnern KVG und NVV ist es uns gelungen, hierfür ein attraktives Angebot zur Verfügung zu stellen.“ Die Kasseler Verkehrs Gesellschaft und der Nordhessische Verkehrsverbund hätten das beste Tram,- Bus- und Zugangebot auf die Beine gestellt, das eine Hessentagsstadt nur bieten könne.

Mit dem Motto „Wir rocken Kassel“ treten die KVG und der NVV denn auch zum Hessentag 2013 an. Das Landesfest vom 14. bis 23. Juni ist auch für die Nahverkehrsunternehmen ein Mega-Ereignis. Bis zu 57.000 Menschen mehr als üblich werden den Prognosen zufolge an jedem der zehn Tage mit Bussen und Bahnen allein in der Stadt unterwegs sein.

„Unsere Stadt bietet ohnehin einen hervorragenden öffentlichen Nahverkehr. Jetzt hat die KVG für den Hessentag noch eine kräftige Schippe draufgelegt, und auch der NVV erweitert sein Angebot deutlich“, fasst Oberbürgermeister Hilgen zusammen. „Alle kommen mit Bussen und Bahnen bequem nach Kassel und wieder zurück – und Zuschauerinnen und Zuschauer der großen Musik- und Showveranstaltungen mit ihrem Ticket sogar kostenlos.“ Gerade für Fahrten zu den Großveranstaltungen im Auestadion und in der Rothenbachhalle empfehle sich der Einstieg in Busse und Bahnen, weil diese bis direkt vor die Tore der Veranstaltungsorte fahren.

Und Fahrzeuge werden in hoher Zahl bereit stehen: „Wir erweitern unser Angebot mit allen uns zur Verfügung stehenden personellen und technischen Kapazitäten“, erklärt KVG-Vorstand Dr. Thorsten Ebert. „Zusätzlich werden zum Hessentag auch Busfahrer von Nahverkehrsunternehmen aus Hannover, Fulda und Leipzig fahren. Aus Leipzig, Fulda und Osnabrück kommen Busse nach Kassel. „Für diese tolle Unterstützung möchte ich mich im Namen der gesamten KVG bei den Kollegen herzlich bedanken“, sagte Dr. Ebert weiter.

NVV und KVG haben ihre Angebote an die Bedürfnisse der Hessentagsbesucher angepasst. „Unsere Verkehrsunternehmen, egal ob Zug, RegioTram oder Bus, sind länger, öfter und mit guter Ausstattung unterwegs“, erklärt NVV-Geschäftsführer Klaus-Peter Güttler. Der NVV habe zusätzliche Fahrten im Umfang von 80.000 Zug- und 20.000 Buskilometern bei seinen Verkehrsunternehmen bestellt, denn auf den wichtigsten Linien wird das Angebot vor allem am Abend, nachts und an den Wochenenden verstärkt und in der Regel auf einen Stundentakt verdichtet. Von montags bis freitags werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen.

Da die Stadt Kassel samt Umland hervorragend in das Netz von Regionalzügen und Bussen eingebunden ist, bieten sich aus allen Himmelsrichtungen gute Verbindungen nach Kassel. Züge und Busse bis nach Mitternacht bringen die Besucher von den Veranstaltungen wieder nach Hause.

Die Fahrpläne für die Wochenenden werden durch zahlreiche weitere Züge und Busse ergänzt, die mit höherer Platzkapazität unterwegs sein werden. Weil die meisten Regionalzüge am Hauptbahnhof starten und enden, empfiehlt der NVV direkt von dort seinen Bummel in der Hessentagsstraße zu beginnen, denn die startet am Hauptbahnhof. Am Scheidemannplatz erreichen die Gäste alle Tram-Linien.

Dichtere Takte, täglich mindestens eine Stunde mehr und in der Stadt Kassel andere Fahrstrecken: Das sind, in Kürze, die Zusatzleistungen von KVG und NVV. Weil die Königsstraße für den Verkehr gesperrt ist, fahren alle Bahnen über den Scheidemannplatz. Die RegioTrams nehmen ab dem Hauptbahnhof Kurs zum Auestadion, und mit diesen Zügen kommen Hessentagsgäste direkt von dort noch gegen 1.00 Uhr in die Region. Vom Hauptbahnhof fahren zusätzliche Regionalzüge zwischen 1.00 Uhr und 1.30 Uhr ab. Fast alle Busse im Stadtgebiet Kassel, die sonst über den Scheidemannplatz fahren, werden über den Lutherplatz umgeleitet.

Alle Straßenbahnen und Busse im Spätverkehr fahren täglich eine Stunde länger, also bis kurz vor 1.00 Uhr. Die meisten Regionalzüge und alle RegioTrams sind auch nach 20 Uhr im Stundentakt unterwegs. Zur Just White-Nacht vom 22. auf den 23. Juni pendeln alle Straßenbahnen durchgängig sogar bis 2.15 Uhr und danach gibt es noch einige weitere Fahrten, und auch der NVV bietet zusätzliche Züge vom Bahnhof Kassel. Samstags wird der Tramverkehr bis 20 Uhr auf allen Linien auf 15 Minuten verstärkt. Dieser Takt gilt auch sonntags für die wichtigsten Buslinien.

Apropos Buslinien: Zwei neue kommen in Kassel hinzu. Die Linie H1 als Shuttleverkehr über den Auedamm und die Linie H2 als Ring-Shuttle vom Auestadion über die Damaschkebrücke und die A49 wieder zurück. Die Fahrten in beiden Linien sind kostenlos.

Kostenlos fahren übrigens die allermeisten Besucher kostenpflichtiger Veranstaltungen. Wer eine Eintrittskarte für eine Veranstaltung im Auestadion, der Rothenbachhalle oder der Auepark-Sporthalle kauft, hat damit zugleich das Ticket für alle Busse, Bahnen und Nahverkehrszüge im gesamten NVV-Netz in der Tasche. Für das Landesfest gilt das HessenTicket für nur 32 Euro als attraktives Angebot besonders für die Gäste aus Mittel- und Südhessen auch montags bis freitags ganztags ohne die sonstige Sperrzeit von 9.00 Uhr. So können bis zu fünf Personen beliebig oft direkt zum Hessentag und wieder zurück fahren.

„Wir freuen uns sehr auf den Hessentag in Kassel“, sagt Dr. Ebert. „Denn die Stadt hat dann Gelegenheit, sich von ihrer fröhlichsten und gastfreundlichsten Seite zu zeigen und wir sind gerne dabei. Dennoch ist das Fest für uns auch eine große Herausforderung.“ Heiße Tage seien jene mit Großveranstaltungen mit bis zu 30.000 Besuchern, von denen nach Erfahrungen 20 bis 30 Prozent den ÖPNV nutzen. Dr. Ebert: „Vor allem dann werden unsere Busse und Bahnen sehr voll sein. Klar ist aber auch: Wer den ÖPNV nutzt, kommt auf jeden Fall gut durch den Hessentag.“

Wie die Busse und Bahnen während des Landesfestes fahren, wird in der Broschüre „Hessentag Mobil“ veröffentlicht. NVV und KVG informieren darüber hinaus auf ihren Homepages unter www.nvv.de und www.kvg.de/Hessentag. Informationen erhalten Fahrgäste auch in den NVV-Kundenzentren und InfoPoints. Das NVV-Servicetelefon unter 0180 - 234 - 0180 ist täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) von 5 bis 22 Uhr erreichbar, am Freitag und Samstag sogar von 5 bis 24 Uhr. Der Anruf kostet 6 Cent aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, Mobilfunkpreise maximal 42 Cent pro Minute. Besitzer von Smartphones haben zudem die Möglichkeit, über die NVV-App ihre Fahrplaninformationen zu erhalten und Tickets zu kaufen unter: http://nvv.mobilesticket.de. Über kurzfristige Änderungen bei Bussen und Bahnen, etwa in Folge von Störungen im Liniennetz, informiert die KVG über Twitter unter http/twitter.com/KVGinfo. Diese Meldungen sind auch auf der Startseite der KVG-Homepage in der Rubrik „Verkehr und mehr…“ veröffentlicht.



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