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documenta-Stadt Kassel

Studie startet: Welchen Einfluss hat der Einsatz der Einwohner im demografischen Wandel?

12. Juli 2013. Wie kann die Region Kassel angesichts des demografischen Wandels zukunftsfähig bleiben? Darum wird es in einer Studie gehen, bei der in mehreren Stadtteilen und Orten von der Kasseler Nordstadt bis nach Bad Karlshafen die Faktoren untersucht werden, die einen wesentlichen Einfluss auf die Zukunftsfähigkeit haben. Im Fokus der von der Robert-Bosch-Stiftung finanzierten Studie steht vor allem, wie das besondere Engagement der Einwohnerinnen und Einwohner auf die Zukunftsfähigkeit ihrer Dörfer, Städte oder Stadtteile beeinflusst.

Denn die Auswirkungen des demografischen Wandels auf städtische und ländliche Räume sind sehr unterschiedlich. Schrumpfung und Wachstum liegen häufig eng beieinander: Wie kommt es, dass es in einigen Orten und Ortsteilen gelingt, zum Beispiel die Nahversorgung und ein aktives Vereinsleben zu erhalten und in anderen nicht?

„Die Stadt Kassel entwickelt sich in den vergangenen Jahren ausgesprochen positiv und dynamisch. Damit sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzt, müssen wir Strategien entwickeln, wie wir die Herausforderungen des demografischen Wandels als Chancen nutzen können. Von der Studie erwarten wir uns konkrete Handlungsempfehlungen dafür“, sagte Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen.

Landrat Uwe Schmidt ergänzt: "Damit der Landkreis Kassel mit seiner überwiegend ländlichen Struktur zukunftsfähig bleibt, erwarten auch wir von den Ergebnissen der Studie konkrete Hinweise darauf, wie wir unsere Städte und Gemeinden bei den anstehenden demografischen Veränderungen unterstützen und fördern können."

„Unser Engagement in der Sache beruht darauf, dass die Fragestellung des Projektes sich mit Selbstverständnis und Auftrag der Evangelischen Akademie Hofgeismar deckt, erläutert deren Direktor Pfarrer Karl Waldeck: „Wir sind die Akademie in der Region und für die Region. Damit haben wir Anteil an den Fragestellungen, die die Menschen in unserer Region beschäftigen. Ein Schwerpunkt im Kooperationsprojekt wird für die Evangelische Akademie die zweite Phase, die Dialogphase mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, sein – schließlich eine Veranstaltung, bei der die Ergebnisse unseres Projektes auch überregional kommuniziert werden.“

Die Studie mit dem Titel „Bürgerschaftliches und politisches Engagement als Faktoren demografischer Zukunftsfähigkeit“ soll aufzeigen, welche Bedeutung der Einsatz der Menschen auf den Erfolg lokaler Anpassungs- und Innovationsmaßnahmen hat - sei es in Politik, Kirche, Vereinen und Verbänden oder in anderen sozialen und bürgerschaftlichen Formen und Projekten. Außerdem geht es darum, Maßnahmen zu erarbeiten, um dieses Engagement zu unterstützen.

Die Projektpartner Stadt und Landkreis Kassel sowie Evangelische Akademie Hofgeismar haben den Auftrag für die Studie an Prof. Dr. Ulf Hahne und sein Team von der Universität Kassel vergeben. In Kürze soll die Arbeit beginnen: Am Anfang steht eine Untersuchungsphase mit Interviews und Veranstaltungen vor Ort (bis Mai 2014). Daran schließt sich eine Diskussion in den Untersuchungsgebieten an, bevor dann Ende 2014 die Ergebnisse der Studie bundesweit veröffentlich werden sollen. Finanziert wird die Studie von der Robert-Bosch-Stiftung. Erstellt wird die Studie vor dem Hintergrund der Diskussion im Rahmen der Tagungsreihe „Regionalentwicklung und demografischer Wandel, die Stadt und Landkreis Kassel sowie die Evangelische Akademie Hofgeismar in den vergangenen Jahren organisiert hatten.



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