Stadt Kassel Logo Internet

Button: Drucken Seite drucken


documenta-Stadt Kassel

Kassel 1100 – „1100 Jahre Kassel – 110 Jahre Herkulesbahn – 11 Jahre Förderverein neue Herkulesbahn“ – Vortrag zum offiziellen Jubiläumsprojekt

19. August 2013. Zu einem Vortrag über die Geschichte der Herkulesbahn und der Perspektive ihrer Wiederbelebung lädt der Förderverein Neue Herkulesbahn Kassel e.V. am Freitag, 23. August 2013, um 19 Uhr in die d:gallery in Wehlheiden, Schönfelder Straße 41b, ein. Vorsitzender Michael Schwab und sein Stellvertreter Michael Wiesenhütter berichten über die Entstehung der Herkulesbahn, den Betrieb und die Gründe der Stilllegung 1966 und werden aufzeigen, wie zeitlos aktuell die Ideen ihres Erbauers Gustav Henkel zur umweltfreundlichen Erschließung des neuen Weltkulturerbes sein könnten. Gleichzeitig feiert der Förderverein bei dieser Gelegenheit sein 11-jähriges Bestehen.

Der Vortrag in Wort und Bild erinnert an die visionäre Kraft der Kasseler Unternehmerpersönlichkeit Gustav Henkel, der nicht nur die Elektrizität nach Wilhelmshöhe brachte, sondern auch die kühne Idee und technische Meisterleistung verwirklichte, die Höhen des Habichtswaldes auf Schienen und ohne Zahnrad zu erklimmen. Ob die Menschen die weltberühmten Wasserspiele sehen, wandern oder Wintersport treiben wollten: die allseits beliebte und geschätzte Herkulesbahn brachte sie alle nach oben. Sie war über Jahrzehnte eine der größten und beliebtesten Attraktionen Kassels. Zum Erlebnis von Europas schönstem Bergpark gehörte die Fahrt mit der Herkulesbahn einfach dazu.

Vor 110 Jahren, am 27. April 1903, wurde die Personenbeförderung auf der Strecke Palmenbad-Dönche-Luisenhaus-Neuholland-Herkules feierlich eröffnet und in den folgenden Jahren das Streckennetz kontinuierlich erweitert: 1909 vom Bahnhof Wilhelmshöhe durch die Kohlenstraße bis zum Kirchweg, 1911 vom Luisenhaus entlang der Konrad-Adenauer-Str. bis zum Brasselsberg. Henkels Idee, die Herkulesbahn bis zur Karlsaue weiterzuführen, vereitelte der Erste Weltkrieg. 1917/18 wurde der Rote Stollen am Hohen Gras angebunden. Bereits in 1912 beförderte die Bahn etwa 550.000 Personen.

Zum Vortrag von Michael Schwab und Michael Wiesenhütter sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Termin Vortragsveranstaltung: 23. August 2013, 19 Uhr Ort: d:gallery in Wehlheiden, Schönfelder Straße 41 b

Kontakt/Fragen: Stadt Kassel, Büro 1100, Obere Königsstraße 8, Zimmer H 221, 34117 Kassel, Telefon 05 61/7 87-20 13, E-Mail: 2013@stadt-kassel.de, www.kassel-1100.de

Spendenkonto: Kasseler Sparkasse, BLZ: 520 503 53, Konto: 2244, Verwendungszweck: Stadtjubiläum

Zum Hintergrund: Am 18. Februar 913 unterzeichnete König Konrad I. im damaligen Chassalla oder Chassella zwei Urkunden – die ersten schriftlichen Belege für die Existenz Kassels. Ausgehend vom Datum dieser sogenannten Ersterwähnungsurkunden feiert die Stadt im Jahr 2013 ihre 1100-jährige Geschichte.

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Bergbahn

Die erste Bahn an der Endhaltestelle Herkules am 27. April 1913

Plakat Bergbahn

Plakat aus den 1930-er Jahren aus den Beständen des Stadtmuseums



Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel

Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@kassel.de

Pressesprecher Ingo Happel-Emrich
Pressesprecherin Petra Bohnenkamp

Kassel und die Region im Internet:www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de

presse-service.de Die Pressestelle documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.


Seite schließen