18. Oktober 2013. Die Stadt Kassel hat jetzt gegenüber der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Evas Kühne-Hörmann, das Angebot erneuert, Grundstücksflächen auf dem Weinberg für den Neubau des Tapetenmuseums zur Verfügung zu stellen.
„Ein Wertgutachten für das Grundstück sowie ein Bebauungsplan liegen seit langem vor, so dass für eine überschaubare Summe der seit Jahren von der Ministerin angekündigte Bau für die Sammlung des Deutschen Tapetenmuseums sofort in Nachbarschaft der zurzeit als städtisches Projekt entstehenden Grimm-Welt auf dem Weinberg realisiert werden könnte“, sagte eine Sprecherin der Stadt.
Sie erinnerte daran, dass die Ministerin bis zum Jahr 2012 gemeinsam mit der Stadt Kassel das Tapetenmuseum auf dem Weinberg geplant habe, dann aber auf das nicht zur Verfügung stehende Gebäude des Verwaltungsgerichtshofs als Standort umgeschwenkt sei. Damals sei die Stadt, die bereits alle Voraussetzungen für den Bau des Tapetenmuseums auf dem Weinberg geschaffen hatte, nicht vorab informiert worden. „ Es besteht dennoch weiterhin die Möglichkeit für das Land Hessen, das Weinberg-Grundstück zu kaufen oder mit dem Torwachengebäude auf dem Brüder-Grimm-Platz zu tauschen.“ Dieses Gebäude, in dem die Brüder Grimm viele Jahre ihres Lebens in Kassel verbrachten, gehört zum Gebäudekomplex des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs und könnte nach den Vorstellungen der Stadt zu einer Schaustelle für die Brüder Grimm werden.
Man habe jedoch auch dafür Verständnis, wenn die plötzliche Kostenexplosion des Vorhabens – statt der ursprünglich vorgesehenen 11,5 Millionen Euro im Landeshaushalt spreche die Ministerin nun von 22 Millionen Euro Kosten für das Tapetenmuseum – eine zeitliche Streckung des Projekts erfordere.
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