06. Dezember 2013. Die Kommunale Arbeitsförderung des städtischen Sozialamtes konnte in diesem Jahr 30 Langzeitarbeitslose in ein festes Beschäftigungsverhältnis vermitteln. „Das ist großartig. Diese Menschen, die bisher Arbeitslosengeld II vom Jobcenter erhielten, haben die Teilnahme an sogenannten 1-Euro-Jobs als Sprungbrett in tarifliche Beschäftigungsverhältnisse genutzt“, erklärte Stadtkämmerer und Sozialdezernent Dr. Jürgen Barthel. Umgerechnet sei eine städtische Vermittlungsquote von 25 Prozent erreicht. Angesichts der gestiegenen Anforderungen der Betriebe und der häufigen Vermittlungshemmnisse von langzeitarbeitslosen Menschen werte er dies als ein Erfolg, der sich mehr als sehen lassen könne, sagte Dr. Barthel. Insgesamt 120 Menschen hatten an Arbeitsgelegenheiten der Kommunalen Arbeitsförderung teilgenommen.
Neben diesen Maßnahmen werde auch für Menschen mit vielfachen Einschränkungen wie beispielsweise durch Krankheit, Suchtprobleme oder sprachliche Schwierigkeiten ein breites Spektrum an Förderprojekten angeboten, teilte der Stadtkämmerer mit. „Für diese Gruppe, die nicht ohne weiteres sofort in Arbeit zu vermitteln ist, müssen viele Einzelschritte über eine längere Periode geplant werden.“ Häufig erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier Impulse und Unterstützung, ihrem Leben wieder eine Richtung zu geben.
Ein anderer Tätigkeitsbereich, gefördert mit Geld des Hessischen Ausbildungs- und Arbeitsmarktbudgets, seien Maßnahmen für Langzeitarbeitslose wie Minijobs und befristete sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Die Teilnehmer dieser Maßnahmen führen Hilfstätigkeiten durch wie zum Beispiel die Aufarbeitung von Archiven, die Erfassung statistischer Daten oder Unterstützung bei Veranstaltungen im kulturellen Bereich.
Weiterhin werden Jugendliche und junge Erwachsene beim Erwerb eines Ausbildungsabschlusses unterstützt, erklärte Dr. Barthel. Zu den Maßnahmen gehören Programme für Förderschüler bis hin zur Begleitung in das erste Ausbildungsjahr und die Förderung betrieblicher und außerbetrieblicher Ausbildungsplätze. Dr. Barthel: „Es ist angebracht frühzeitig zu starten, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Ziel ist es, benachteiligte junge Menschen einzelfallbezogen in Ausbildung und möglichst zu einem Ausbildungsabschluss mit anschließendem Arbeitsverhältnis zu bringen. Insbesondere in diesem Bereich werden wir unsere Aktivitäten in den kommenden Jahren ausbauen.“
Die Projekte werden mit Mitteln des Jobcenters Kassel Stadt, des Landes Hessen, des Europäischen Sozialfonds und städtischen Haushaltsmitteln finanziert.
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