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Oberbürgermeister Bertram Hilgen: Dank Jan Hoet ist die documenta ein Projekt der ganzen Stadt Kassel geworden

27. Februar 2014. „Jan Hoet ging unverkrampft mit der Ausstellung und mit den Menschen in unserer Stadt um. Er hat mit seiner Ausstellungskonzeption erheblich dazu beigetragen, das documenta-Konzept breiteren Bevölkerungskreisen zugänglicher zu machen.“ So würdigt Bertram Hilgen, Oberbürgermeister der Stadt Kassel und Aufsichtsratsvorsitzender der documenta Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH, den am Donnerstag verstorbenen Jan Hoet. Der frühere documenta-Chef und langjährige Museumsdirektor ist im Alter von 77 Jahren in Gent gestorben. Hilgen: „Seit 1992 ist die documenta ein Projekt der ganzen Stadt Kassel und dafür sind wir Jan Hoet zu großem Dank verpflichtet. Das zur d IX erstellte Kunstwerk von Jonathan Borowsky „Man walking to the sky“ ist neben dem Herkules zu einem Wahrzeichen der Stadt Kassel geworden und wird in unserem Gedächtnis immer mit Jan Hoet verbunden bleiben.“

Jan Hoet war künstlerischer Leiter der documenta IX (1992). Er sah in der Ausstellung „eine bewusste und persönliche Stellungnahme zu unserer Zeit. Eine Argumentation in Bildern, die gleichermaßen die Augen, das Gefühl, die Erfahrung des einzelnen fordert“, sagt Hilgen. Erstmals hielten unter Hoets Leitung zahlreiche neue Medien und Erlebnisformen Einzug in die documenta.

Bernd Leifeld, Geschäftsführer documenta Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH, erklärt: „Jan Hoet war ein charismatischer Ausstellungsmacher. Er war ein großer Vermittler, der die Fähigkeit hatte, die Besucher mit seiner Begeisterung für die zeitgenössische Kunst mitzureißen.“

Hoet sei es gelungen, die verschiedenen Sparten der Kunst in die Ausstellung zu integrieren. Leifeld: „Der Tod von Jan Hoet ist ein großer Verlust für die Kunstwelt. Es fehlt ein wichtiger Botschafter für die zeitgenössischen Künstler.“



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