16. September 2014. Die Stadt und der Landkreis Kassel laden zum gemeinsamen Auftaktforum Frühe Hilfen für Mittwoch, 17. September ins Hermann-Schafft-Haus nach Kassel ein. Zu der Veranstaltung sind zahlreiche Akteure, Träger und Einrichtungen eingeladen, die in ihrer täglichen Praxis mit werdenden Eltern oder Kindern bis drei Jahren und ihren Familien zusammenarbeiten. Beginn ist um 13.30 Uhr.
Zunächst begrüßen die Stadträtin Anne Janz und die Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Kassel Susanne Selbert die Teilnehmer. Anschließend präsentiert Prof. Dr. Jörg Fischer von der FH Erfurt eine Einführung in das Thema Frühen Hilfen. Nach einer kurzen Kaffeepause findet eine Podiumsdiskussion zur Bedeutung der Frühen Hilfen für Stadt und Landkreis Kassel statt.
Auf dem Podium werden Platz nehmen: Prof. Dr. Jörg Fischer, Judith Osterbrink, Amtsleiterin des Jugendamtes der Stadt Kassel, Sabine Scherer, Amtsleiterin des Fachbereiches Jugend des Landkreises Kassel, Dr. Karin Müller, Amtsleiterin des Gesundheitsamtes für die Stadt und die Region Kassel, Maike Reinholz, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen der Stadt Kassel und Angela Graichen, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen des Landkreises Kassel. Danach findet eine kurze Zusammenfassung der Diskussionsergebnisse statt. Das Ende der Veranstaltung ist für 16.15 Uhr geplant.
Unter Frühen Hilfen versteht man präventive Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens sowie weiterer relevanter Hilfesysteme, die darauf abzielen, die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und die Stärken und Ressourcen von Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Die Grundlage für die Umsetzung der Frühen Hilfen liegt – wie im Bundeskinderschutzgesetz beschrieben – in multiprofessionellen Netzwerken der Akteure.
Die Bundesinitiative Frühe Hilfen unterstützt Bundesländer, Städte, Gemeinden und Landkreise in ihrem Engagement für die Frühen Hilfen. Bis Ende 2015 stellt der Bund dafür 177 Millionen Euro zusätzlich zu den bereits vorhandenen Angeboten vor Ort zur Verfügung. Mit den Mitteln sollen regionale Netzwerke Frühe Hilfen gestärkt und der Einsatz von Familienhebammen bzw. vergleichbaren Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich gefördert werden. Auch ehrenamtliches Engagement wird dabei berücksichtigt. Grundlage der Bundesinitiative Frühe Hilfen ist das seit 1. Januar 2012 gültige Bundeskinderschutzgesetz.
Stadt und Landkreis Kassel erhalten aus dieser Bundesinitiative ebenfalls Fördermittel für den Aus- und Aufbau von Netzwerken Früher Hilfen, die Qualifizierung und der Einsatz von Familienhebammen und vergleichbarer Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich und den Aufbau von Ehrenamtsstrukturen in diesem Bereich.
Mit Hilfe der Bundesinitiative möchte die Stadt Kassel die bestehenden Unterstützungsangebote für Familien mit Kindern gezielt weiterentwickeln und die bisherigen Aktivitäten in diesem Feld sinnhaft miteinander verbinden und verknüpfen. Hierfür wurde im Jugendamt der Stadt Kassel die Stelle einer Netzwerkkoordination Frühe Hilfen eingerichtet.
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