16. September 2014. Die Interkulturelle Woche in Kassel ist zu einem festen Bestandteil im nordhessischen Veranstaltungskalender geworden. Unter dem Motto „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“ bietet das abwechslungsreiche Programm von Sonntag, 21. September, bis Freitag, 3. Oktober, Lesungen, Vorträge, Filmabende, Diskussionen und viele weitere Aktivitäten. Der thematische Leitgedanke einer gerechten und offenen Gesellschaft steht stets im Mittelpunkt der Veranstaltungen. „Das Gesamtprogramm spiegelt einmal mehr das gute Miteinander, den intensiven Dialog und die Kooperationskultur wider, die in Kassel seit vielen Jahren ganz bewusst gepflegt wird“, sagt Oberbürgermeister Bertram Hilgen als Schirmherr der Interkulturellen Woche in Kassel.
Das vielfältige Programm wird auch das Kasseler Rathaus als Veranstaltungsort einbeziehen. So stellt der Afrikanische Kulturverein Case Internationale e. V. Auszüge seines Kunstprojektes „Kalebasse“ auf den Fluren des Zukunftsbüros aus (wochentags von 9 bis 16 Uhr, Rathaus, Flurbereich Wilhelmsstraße, 3. Etage). Das Team der Rathauskantine Tyroll (3. Stock, Hauptgebäude) wird getreu dem Motto „Liebe geht durch den Magen - Leibgerichte aus aller Welt“ täglich internationale Spezialitäten präsentieren.
Ein besonderer Höhepunkt der Interkulturellen Woche ist am Dienstag, 23. September, von 16 bis 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses das „Fest der Begegnung“. Veranstalter des Festes sind der „Runde Tisch der Religionen“ und das Zukunftsbüro der Stadt Kassel mit Unterstützung des Ausländerbeirates. Nach der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Hilgen wird das Theaterstück „Kongla. Sprechen Sie Deutsch?“ von der Theatergruppe thevo aus Nürnberg aufgeführt. Das Theaterstück ist eine Komödie, die auch und gerade für Menschen mit unmittelbarer Migrationserfahrung ein kurzweiliges Vergnügen sein wird. „Wir möchten mit dem Fest einen Beitrag zum friedlichen Miteinander in Kassel leisten sowie den Austausch und die Begegnung fördern“, erklären die Organisatoren, bestehend aus Mitgliedern der christlichen und muslimischen Gemeinden, von Bahai, der jüdischen Gemeinde sowie den Unitariern.
Die deutsch-jüdische Autorin Esther Dischereit wird am Donnerstag, 25. September, ab 20 Uhr im Bürgersaal des Rathauses in ihren Klageliedern und dem Libretto „Blumen für Otello“ auf poetische Weise der Frage nachgehen: Wer waren die Opfer des NSU? Warum haben die Behörden versagt? DJ İpek İpekçioğlu begleitet die Lesung musikalisch und liest die Texte in türkischer Übersetzung.
Der Verein der Türkischen Unternehmer in Kassel e.V. (TUK e. V.) lädt gemeinsam mit dem Zukunftsbüro der Stadt Kassel für Donnerstag, 25. September, von 18 bis 20 Uhr in die TUK-Geschäftsstelle, Untere Königsstraße 77, zur Vorstellung der Ergebnisse der Studie „Diskriminierung am Ausbildungsmarkt“ ein. Die Studie stammt vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration GmbH (SVR). Hintergründe aber auch Handlungsperspektiven wird der Studienleiter Dr. Jan Schneider vorstellen. Im anschließenden Gespräch werden Angebote der Stadt Kassel für die Begleitung von Schule in die Ausbildung vorgestellt. Um Anmeldung zur Veranstaltung im Zukunftsbüro wird gebeten.
Abwechslungsreiche Veranstaltungen finden auch in den Stadtteilen statt: Neben interkulturellen Angeboten wie Kochkursen, Filmabenden oder sportlichen Veranstaltungen in den Jugendzentren werden vielfältige Aktivitäten in Nachbarschaftstreffs oder dem interkulturellen Familiengarten in Waldau organisiert.
Alle Veranstaltungen und Hintergrundinformationen sind auf der Internetseite der Stadt Kassel unter http://www.stadt-kassel.de//aktuelles/meldungen/14046/index.html einsehbar. Programmhefte sind am Info-Schalter im Rathaus sowie im städtischen Zukunftsbüro (Telefon 0561 787-2185, E-Mail zukunftsbuero@kassel.de) erhältlich.
Hintergrund: Die Interkulturelle Woche geht auf eine lange bundesweite Tradition zurück. Ins Leben gerufen wurde sie in den 1970er Jahren von Kirchen und Gewerkschaften. Seitdem verfolgt sie das Ziel, Zeichen für Toleranz und Zusammenhalt in Deutschland zu setzen.
In Kassel beteiligen sich Integrationskursträger sowie Kindertagesstätten, Jugendzentren, Spielhäuser, Nachbarschaftstreffs, Bibliotheken, Religionsgemeinschaften und sonstige Akteure der Integrationsförderung an der Interkulturellen Woche. Koordiniert wird sie vom Zukunftsbüro der Stadt Kassel.
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Interkulturelle Woche 2014
Katrin Rottkamp (Integrationsbeauftragte) und Ingrid Könen (Leiterin des Zukunftsbüros der Stadt Kassel) freuen sich über das umfangreiche Programm.
Stadt Kassel
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