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Gedenken an Bombenopfer – Oberbürgermeister Bertram Hilgen: Ereignisse vom 22. Oktober 1943 war eine schreckliche Zäsur in der Geschichte Kassels

16. Oktober 2014. Als dunkelster Tag der Stadtgeschichte Kassels gilt der 22. Oktober 1943: Vor 71 Jahren starben bei einem alliierten Luftangriff im Zweiten Weltkrieg mehr als 10.000 Menschen, rund 80 Prozent des bebauten Geländes mit der Altstadt und der gesamten Innenstadt wurden zerstört. Damit wurde Kassel - das so reich an geschichtlich und kulturell bedeutenden Bauten war - innerhalb weniger Stunden zu einem Trümmerfeld.

In Gedenkveranstaltungen wird jährlich an diesen Tag erinnert, so auch diesmal bei einer Kranzniederlegung von Stadt Kassel und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. am Ehrenmal für die Bombenopfer auf dem Hauptfriedhof sowie einem Ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Martinskirche. Die Kranzniederlegung findet statt am Mittwoch, 22. Oktober, um 14 Uhr. Treffpunkt ist am Haupteingang des Hauptfriedhofes in der Karolinenstraße. Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr in der Martinskirche.

Als „eine schreckliche Zäsur in der Geschichte unserer Stadt", bezeichnet Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen die Bombennacht in Kassel vor 71 Jahren. 225.000 Menschen lebten damals in Kassel. Am Abend des 22. Oktober 1943 warfen alliierte Fliegerverbände binnen eineinhalb Stunden etwa 400.000 Stabbrandbomben ab. Das waren in bestimmen Arealen der Altstadt zwei pro Quadratmeter. Hilgen: „Kassel war nach diesem Angriff nicht mehr dieselbe Stadt. Ihre teilweise traumatischen Erlebnisse in der Bombennacht und danach haben viele Menschen nicht losgelassen.“ Die Ereignisse der Nacht des 22. Oktobers 1943 haben das Leben und die Entwicklung Kassels nachhaltig verändert und durchdrungen. Hilgen: „Sie haben das Leben der nachfolgenden Generationen bis heute unmittelbar oder mittelbar beeinflusst und viele Familiengeschichten und Biografien nachhaltig geprägt.“

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Internetseiten der Stadt Kassel unter http://www.kassel.de//stadt/geschichte/zerstoerung/index.html



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