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Aktionen zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen

21. November 2014.

Anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen (25. November) begrüßt Gesundheits- und Frauen-Dezernentin Anne Janz alle Aktionen, die sich für den Schutz von Frauen stark machen. Sie wird am Dienstag, 25. November, um 9.15 Uhr dabei sein, wenn vor dem Kasseler Rathaus die Fahne zur jährlichen Kampagne „frei leben - ohne Gewalt“ der Frauenrechtsorganisation terre des femmes gehisst wird. Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion von Mitgliedern der Städtegruppe Kassel von terre des femmes, die sich in diesem Jahr neu gegründet hat,  sowie Vertreterinnen des Frauenbündnisses Kassel.

Auf Gewalt gegen Frauen als gesellschaftliches, nicht privates Problem hinzuweisen, sei ein wichtiges Ziel aller, die sich am Internationalen Tag beteiligen, so Janz: „Mitarbeiterinnen von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen sind in ihrer täglichen Arbeit immer mit Gewalterfahrungen von Frauen konfrontiert. Der gewaltsame Tod unserer Mitarbeiterin Mehtap Savasci hat aber uns allen hier in der Stadt Kassel auf furchtbare Weise deutlich gemacht, wie real und nah Gewalt gegen Frauen ist. Wir werden weiter auf Maßnahmen drängen, die den Schutz für Frauen und Kinder erhöhen und Hilfe möglich machen.“

Infostände verschiedener Institutionen und Projekte vom Kasseler Frauenbündnis zum Thema Gewalt gegen Frauen sind am selben Tag von 14 bis 17 Uhr im Bereich der Skulptur „Die Gefesselte“ am Friedrichsplatz platziert. Dabei soll ermordeter Frauen gedacht werden, die Opfer von Männergewalt geworden sind. Weitere Themenschwerpunkte sind die Forderung nach Veränderung des Paragraphen 177 des Strafgesetzbuches - Sexuelle Nötigung; Vergewaltigung - und die Situation von weiblichen Flüchtlingen. Außerdem gibt es eine Aktion gegen sexistische Werbung.

Die Städtegruppe von terre des femmes ist offen für weitere interessierte Frauen, die sich für Frauenrechte engagieren möchten, Kontakt über kassel@frauenrechte.de.

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Stephan Kaiser



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