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Alfred Nemeczek - Mitglied des Kuratoriums der Arnold-Bode-Stiftung – verstorben

19. April 2016. „Mit Alfred Nemeczek haben wir einen fundierter Kenner der documenta und ihrer Geschichte, einen Wegbegleiter über Jahrzehnte und zugewandten journalistischen Kritiker der Weltausstellung verloren. Er war ein kompetenter Sachverständiger zeitgenössischer Kunst und wertvoller Ratgeber im Kuratorium, sein ausgewogenes Urteil wird fehlen.“ Oberbürgermeister Bertram Hilgen würdigte für die Stadt Kassel und als Aufsichtsratsvorsitzender der Museum und Fridericianum Veranstaltungs GmbH den jetzt in Hamburg verstorbenen Alfred Nemeczek. Er war seit 1991 Mitglied des Kuratoriums der Arnold-Bode-Stiftung und in dieser Funktion Nachfolger des Gründungsmitglieds Dr. Vera Kipphoff.

Nemeczek, 1933 in Kassel geboren, kannte alle documenta-Ausstellungen aus eigener Anschauung. In Marburg studierte er Kunstgeschichte und Germanistik, 1955 besuchte er die erste documenta. Er galt als Freund und Vertrauter des documenta-Gründers Arnold Bode; 1964 war er Pressesprecher und Katalogredakteur der documenta III.

Bei den Hessischen Nachrichten (ab 1959 Hessische Allgemeine) hatte Nemeczek 1957 als Volontär begonnen, war später dort Feuilletonredakteur. Von 1967 bis 1973 war er Kulturredakteur bei der Zeitschrift Der Spiegel und von 1973 bis 1979 in gleicher Position beim Stern tätig war. Von 1979 bis 1998 war er stellvertretender Chefredakteur und Kolumnist des Kunstmagazins art. Zuletzt lebte Nemeczek als freier Journalist in Hamburg.

Er ist Autor der Bücher „Vincent van Gogh – Das Drama von Arles“ (1995), „Das Bild der Kunst . eine Bilanz zum Ende des 20. Jahrhundert“ (1999); „documenta“ (2002)

Die Arnold Bode Stiftung Eine Sammlung von Kunstwerken, die documenta-Künstler dem "Vater der documenta" 1975 zum 75. Geburtstag schenkten, bildet das Grundkapital der Arnold-Bode-Stiftung. Sie wurde 1978, ein Jahr nach Bodes Tod, von der Stadt Kassel ins Leben gerufen. Der Zweck der Stiftung liegt in der Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere durch Vergabe des Arnold-Bode-Preises.



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