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Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit: Kassels Straßen werden mit TRIXI-Spiegel ausgestattet

21. April 2016. Die Stadt Kassel wird im Laufe des Jahres an etwa 120 Stellen im Kasseler Stadtgebiet sogenannte TRIXI-Spiegel anbringen. Die Spiegel ermöglichen Lkw-Fahrern eine weitere Sicht entlang der rechten Seite am Fahrzeug. Bereits im Oktober 2015 konnte mit dem ersten Spiegel dieses Vorhabens an der Ecke Fuldatalstraße/ Ihringshäuser Straße ein Gefahrenpunkt entschärft werden. Dort kam es zuvor im Juni zu einem schweren Unfall, bei dem ein 16-jähriger Schüler von einem rechtsabbiegenden Lkw überrollt und verletzt wurde. „Ich freue mich, wenn wir in den nächsten Monaten weitere TRIXI-Spiegel im Kasseler Stadtgebiet montieren. Sie sind kostengünstig und erhöhen die Verkehrssicherheit für Radfahrer“, sagt Christof Nolda dazu. Um das Unfallrisiko zusätzlich zu verringern, sind im Frühjahr außerdem kleinere Veränderungen wie unter anderem Markierungsanpassungen sowie ein zeitlicher Vorlauf der Grünampel-Zeit für die Radfahrer geplant.

Die Straßenverkehrsbehörde weist die Verkehrsteilnehmer darauf hin, weiterhin Vorsicht walten zu lassen, auf die eigene Sicherheit zu achten und sich umsichtig im Straßenverkehr vorwärts zu bewegen. Für die Radfahrer gilt, Blickkontakt zum Kfz-Fahrer aufzunehmen. Wer sich nicht sicher ist, ob er vom Kfz-Fahrer gesehen wird, sollte lieber vorsichtig sein und das Kraftfahrzeug zuerst abbiegen lassen.

Hintergrund

Eine der häufigsten Unfallarten zwischen Kfz- und Radverkehr sind Abbiege-Unfälle. Immer wieder kommt es beim Rechtsabbiegen von Lkws zu Konflikten mit Radfahrern, die lebensgefährlich enden können. Besonders gefährdet sind die Radfahrer, wenn sie in den toten Winkel eines Lkws geraten.

Der TRIXI-Spiegel wurde von Ulrich Willburger entwickelt, nachdem seine Tochter 1994 bei einem Fahrradunfall von einem rechts abbiegenden Lkw überrollt und schwer verletzt wurde. Den Spiegel benannte er nach ihrem Namen Beatrix.



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